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Mittwoch, 27 Juni 2018 09:01

ZEISS COMET Pro AE: doppelt so schnell und doppelt so hochauflösend

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Der neue, weiterentwickelte 3D-Sensor ZEISS COMET Pro AE ist der Nachfolger der ersten Generation ZEISS COMET Automated und macht als Herzstück des robotergeführten optischen 3D-Messsystems ZEISS AIBox flex das modulare Messen an der Linie jetzt noch präziser und schneller. Möglich wird diese Leistungssteigerung durch etliche technische Verbesserungen bzw. durch die Kombination verschiedener technischer High-End-Lösungen, die sich bei ZEISS bereits bewährt haben.

Der neue Streifenlichtprojektor ZEISS COMET Pro AE verdoppelt laut Markus Eßer, Geschäftsführer der ZEISS Optotechnik, „basierend auf unseren High-End-Lösungen die verfügbare Auflösung, Messgeschwindigkeit und Lichtleistung.“ Bei einer Transferrate von 4,6 Megapixeln pro Sekunde liegt die kürzeste Messzeit bei 1,9 Sekunden. Kunden profitieren laut Eßer aber nicht nur von der höheren Messgeschwindigkeit. Der neue Streifenlichtprojektor besticht auch aufgrund seiner höheren Flexibilität, Robustheit, Qualität und einfacheren Bedienung. 

Angeflanschte LEDs umgeben Sensor und Kamera für die Streifenlichtprojektion. Die zusätzlichen Beleuchtungseinheiten werden nacheinander, ähnlich wie bei einem Ringlicht, angeschaltet und erzeugen einen starken Kantenwurf. Damit lassen sich Konturen von Aussparungen und Bohrungen optimal erfassen. Das gefräste Gehäuse verleiht dem Sensor die nötige Robustheit und erlaubt den Einsatz auch bei variierenden Umgebungsbedingungen.

Eine 16-Megapixel-Kamera erzielt bei einem Messvolumen von 550 x 370 x 400 mm erstaunliche Präzision. Und so werden bei einer Auflösung von 4698 x 3264 Pixel selbst sehr kleine, unauffällige Details wie beispielsweise Kratzer auf den Bauteilen erkannt. Für die angekündigte Halbierung der Messzeit sorgt unter anderem die adaptive Projektion (ILC - Intelligent Light Control). Sie verkürzt die Prozesszeit wesentlich. Komplexe Bauteile können mit der doppelten Lichtleistung im Vergleich zum Vorgängermodell eingescannt werden. Die Technik macht eine Anpassung der projizierten Lichtmenge an die jeweilige Objektoberfläche – auch partiell – möglich. Diese Anpassung läuft automatisch ab und bewirkt, dass benötigte Parameter vom System selbständig eingestellt werden und aufwendiges Korrigieren und Anpassen verschiedener Faktoren durch den Bediener entfällt.

Durch die Fusion von 3D-Daten und Kantenbeleuchtungsaufnahmen wird eine höhere Strukturauflösung und Datenqualität erzielt. Denn kombiniert man die Daten aus Kamera und Projektor mit den Beleuchtungsmöglichkeiten durch die LEDs, wird die effektive Auflösung einer 30-Megapixel-Kamera erreicht. Durch die automatische Einstellung der Belichtungszeit wird die Bedienung noch einfacher. Das System stellt diese live während der Messung ein. Dabei werden Messmodus und Oberfläche berücksichtigt. Das System erkennt zudem unerwünschte Einflüsse wie Vibrationen und Änderungen des Umgebungslichts, und es trennt Messobjekt und Hintergrund. Dank des hohen Automatisierungsgrades verkürzt sich auch die Einlernzeit für die Mitarbeiter. 

Die integrierte Photogrammetrie-Kamera in der Mitte des Sensors hat sich bereits im Vorgängermodell bewährt. Sie verortet die einzelnen Aufnahmen im Raum und richtet sie zueinander aus. So wird das Scannen großer Teil möglich, weswegen bisher vor allem Karosserieteile aus dem Automobilbereich mit dem Sensor gemessen werden. Durch die technischen Erweiterungen ist der Sensor aber auch für andere Einsatzbereiche interessant. „Weil wir ZEISS COMET Pro AE für komplexe Ansprüche optimiert und weiterentwickelt haben, ist er jetzt auch für zusätzliche Branchen und Anwendungsgebiete, bei denen eine sehr hohe Genauigkeit zählt, optimal geeignet“, so der Geschäftsführer.

Weiterführende Informationen:
Broschüre ZEISS COMET Pro AE einsehen

 

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