Carl Zeiss Optotechnik GmbH - Optische Messtechnik
Montag, 03 September 2018 14:12

Hohe Flexibilität vereinfacht Messung

Die IDEAL Automotive Oelsnitz GmbH optimiert mit dem ZEISS T-SCAN Prozesse im slowakischen Werk. 

SYSTEM / APPLIKATION
ZEISS T-SCAN 

BRANCHE
Systemlieferant Automobilindustrie 

KUNDE
IDEAL Automotive Oelsnitz GmbH 


AUFGABENSTELLUNG 
Nicht nur die technische Ausstattung eines Autos ist ein Kaufargument für Kunden. Vermehrt legen sie Wert auf Komfort und Designelemente – vor allem was die Innenausstattung angeht. Die IDEAL Automotive Oelsnitz GmbH produziert hochwertige textile Verkleidungselemente für Interieur, Exterieur und Gepäckraum. Als Systemlieferant vieler namhafter Automobilhersteller wie Audi, BMW und Mercedes-Benz verfügt das Unternehmen über ein umfassendes Branchen-Know-how und weiß um die hohen Anforderungen seiner Kunden. Neben Optik, Funktionalität und Langlebigkeit spielt Kosteneffizienz eine bedeutende Rolle. Und damit optimierte Prozesse.

Optimierungspotenzial gab es vor allem beim Ablauf der qualitätssichernden Messungen der Teile, die in Werken im Ausland produziert werden. Da dort keine eigenen Messkapazitäten vorhanden sind, musste jedes zu messende Prüfgestell nach Deutschland transportiert werden, denn im Hauptsitz gibt es einen Messraum mit einem taktilen Messgerät. Hier wird geprüft, ob die Teile den Vorgaben der OEMs entsprechen. Ein logistischer Kraftakt: Die Prüfgestelle – sogenannte Cubingmodelle – bringen bis zu einer Tonne auf die Waage, haben dementsprechende Maße und müssen mit LKWs nach Oelsnitz und zurück speditiert werden. Währenddessen fehlen sie mehrere Tage in der laufenden Produktion des Werkes, wo sie eigentlich zum Abgleich der Teile benötigt werden. Das ist mit hohen Kosten verbunden. Um dieses Problem zu lösen, hat der Automobilzulieferer im etwa 600 Kilometer entfernten Werk im slowakischen Bratislava ein Pilotprojekt im optischen und mobilen Messen gestartet – mit einem ZEISS T-SCAN.

LÖSUNG UND PRODUKT
Jetzt läuft alles reibungsloser: „Mit einem transportablen Scanner sind wir viel flexibler. Mein Kollege und ich fahren im Wechsel alle zwei Wochen nach Bratislava zum Vermessen der Teile – denn die Messtechnik bleibt nach wie vor in Deutschland stationiert“, erläutert Jochen Rödel, Messtechniker bei IDEAL Automotive Oelsnitz. „Hinfahren, Aufbauen, Messen, Abbauen – und zurück.“ Gewünscht haben sich das ZEISS Gerät die Mitarbeiter des slowakischen Werks. Sie hatten im Vorfeld eine Marktrecherche betrieben und den ZEISS T-SCAN als besten Scanner für ihre Bedürfnisse identifiziert. Das modular aufgebaute System lässt sich leicht bedienen und für viele Anwendungen einsetzen. Der handgeführte Laserscanner macht intuitives und hochpräzises 3D-Scannen schnell und einfach.

„Der ZEISS T-SCAN erfüllt alle seine Funktionen wunderbar“, zeigt sich Rödel, der den Scanner jetzt seit einem guten Jahr einsetzt, zufrieden. Schließlich sind die drei Elemente Handscanner, Trackingkamera und Touchprobe ideal aufeinander abgestimmt. Die großen Vorteile sind die Scangeschwindigkeit und die präzisen Ergebnisse. Pro Sekunde werden 210.000 Punkte aufgenommen – mehr als mit jeder anderen Methode. Diese erfassten Daten beschreiben damit sehr präzise den Ist-Zustand. Der lässt sich mit den Soll-Vorgaben, wie sie im CAD-Modell festgeschrieben sind, vergleichen. So lassen sich Abweichungen schnell und bedienerfreundlich über einen flächenhaften Falschfarbenvergleich erkennen.

Gerade bei großen Teilen wie den Cubingmodellen profitieren Anwender vom ermüdungsfreien Scannen, dass der ZEISS T-SCAN aufgrund seiner Ergonomie möglich macht. Mit dem leichten und kompakten Scannergehäuse können auch Aufnahmen an schwer zugänglichen Bereichen ganz einfach gemacht werden.

ERGEBNIS / NUTZEN FÜR DEN KUNDEN
Präzision hat bei IDEAL Automotive Oelsnitz keine Priorität – immerhin liegen die Toleranzen im textilen Bereich bei bis zu zwei Millimetern – dafür aber Kundenorientierung. Das Unternehmen ist nicht für die Serienfertigung verantwortlich, sondern für die Entwicklung der Teile. „Wir sind solange dabei, bis das Auto in die Serienfertigung überführt wird – bis dahin gibt es messtechnische Untersuchungen“, erklärt Rödel. Geometrie, Beschnitt und Platzierung der Anbauteile müssen genau geprüft werden und den Anforderungen der Hersteller entsprechen. Hier punktet die Software von ZEISS – auftretende Fragen lassen sich oft durch Austesten selbst lösen. „Learning bei doing“, bringt es Jochen Rödel auf den Punkt. Ansonsten setzt er eben auf den kompetenten Service von ZEISS: „Wenn Probleme oder Schwierigkeiten beim Messen auftreten, dann werden wir umgehend vom Support betreut.“

Bei den Messungen im slowakischen Werk lernt Jochen Rödel nicht nur neue Arbeits- und Denkweisen kennen, sondern entdeckt auch oft Optimierungspotenziale. „Die Messungen sind ideal geeignet, um die Produkte so zu verbessern, dass sie den Kundenwünschen entsprechen. Dieser Prozess beschleunigt die Entwicklung.“ Die Empfehlungen werden von den Kollegen gerne angenommen – sind doch alle begeistert vom ZEISS System. „Wenn wir mit dem Scanner ankommen, gibt es neugierige Blicke und ein kurzes Zögern. Aber spätestens von den Ergebnissen sind alle überzeugt.“ Auch deshalb sollen weiteren Werke in der Slowakei und Polen, die erst gerade eröffnet und sukzessive mit Produktion ausgestattet werden, so schnell wie möglich folgen und vom ZEISS T-SCAN profitieren.

VORTEILE / STATEMENT
- Große Flexibilität dank hoher Portabilität
- Weniger Logistikaufwand für Werke im Ausland
- Optimierungspotenzial durch genaue Messungen überzeugt selbst kritische Mitarbeiter

„Mit dem ZEISS T-SCAN sind wir mobil. Unsere Kunden profitieren von einem beschleunigten Entwicklungsprozess, der auf den Messergebnissen aufsetzt.”
Jochen Rödel, Messtechniker, IDEAL Automotive Oelsnitz GmbH
Published in Optische Messtechnik
Dienstag, 21 August 2018 11:54

Vom Nadelöhr zum Scheunentor

SLR-Elsterheide verkürzt mit dem ZEISS T-SCAN den Messprozess spürbar. 

SYSTEM / APPLIKATION
ZEISS T-SCAN CS

BRANCHE
Gießerei 

KUNDE
SLR-Elsterheide GmbH, Elsterheide bei Dresden 


AUFGABENSTELLUNG 
Es sind so namhafte Unternehmen, wie Caterpillar Inc., weltgrößter Hersteller von Baumaschinen mit Hauptsitz in Peoria, USA, die sich auf die Qualität der u. a. in Elsterheide gegossenen Fahrzeugteile verlassen. Insgesamt produzierte die SLR-Gruppe, zu der auch die SLR-Elsterheide GmbH gehört, 2016 rund 120.000 Tonnen Maschinenteile in Sphäroguss. Das ist eine Gusseisensorte, bei der der enthaltene Kohlenstoff in kugliger Form vorliegt. Aufgrund der hervorragenden mechanischen Eigenschaften und der relativ kostengünstigen Herstellung ist das Interesse der Industrie an Sphärogussteilen hoch. Zu den Kunden des Systemlieferanten für Antriebstechnik zählen daher auch nicht nur Unternehmen aus der Baumaschinenindustrie. Die international tätige Gruppe liefert seine Achsenteile, Getriebgehäuse oder Maschinenträger auch an Firmen aus der Nutzfahrzeug-, Landmaschinenindustrie, der Schienentechnik und des Maschinenbaus.

„Egal ob Bagger oder Traktor – irgendwo fährt immer ein Gussteil von SLR mit“, ist sich ein Geschäftsführer der jährlich 140 Millionen Euro umsetzenden Firmengruppe sicher.

Die Wurzeln des Familienunternehmens, das europaweit rund 700 Mitarbeiter beschäftigt, liegen in den frühen 80er Jahren. In St. Leon-Rot, Baden-Württemberg, wurde 1981 das Stammwerk der SLR-Gruppe gegründet. Seit 2009 zählt die bei Dresden sitzende SLR-Elsterheide GmbH mit einer Gießerei für Sphäroguss und einer automatischen Formanlage zur Firmengruppe. Ein Großteil der dortigen Beschäftigten, derzeit 280 Mitarbeiter, arbeiten allein in Sachsen die Aufträge der qualitätsbewussten Kunden aus Europa, den USA, China und Japan ab. Dass die Unternehmensgruppe eines Hochlohnlands wie Deutschland so erfolgreich am Weltmarkt agiert, liegt vor allem an ihrem hohen Qualitätsbewusstsein, das sich u. a. in einer für die Branche bemerkenswerten Ausschussquote von lediglich 0,5 Prozent niederschlägt. Um die Qualität ihrer Produkte und die Anzahl der zu prüfenden Teile aus Sphäro- und Grauguss noch weiter zu erhöhen, suchten die Qualitätsverantwortlichen in Elsterheide nach einer Digitalisierungslösung. Das System sollte die Arbeit mit einem Koordinatenmessgerät ersetzen, da dieses sich zum Nadelöhr der Qualitätssicherung entwickelt hatte.

LÖSUNG UND PRODUKT
Im Vorfeld der Anschaffungsentscheidung präsentierten mehrere Anbieter ihre Lösungen. Die Entscheidung fiel, laut Bernd Macijewski, Messraumverantwortlicher in Elsterheide, nicht schwer: „Der T-SCAN CS von ZEISS erfüllt unsere Ansprüche in Bezug auf Genauigkeit, Bedienbarkeit und Portabilität am besten.“

Der handgeführte Laserscanner ZEISS T-SCAN CS ermöglicht ein schnelles, intuitives und hochpräzises 3D-Scannen. Handscanner, Trackingkamera und Touchprobe sind perfekt aufeinander abgestimmt. Damit lässt sich das modular aufgebaute System für zahlreiche Anwendungen einsetzen. Herausragend sind die einzigartige Scangeschwindigkeit und die präzisen Messergebnisse, denn über die im Handscanner generierte Laserlinie wird die Oberfläche des Bauteils berührungslos und blitzschnell abgetastet. Pro Sekunde werden so 210.000 Punkte aufgenommen, mehr als mit jeder anderen herkömmlichen Methode. Da die Trackingkamera die Position des Scanners detektiert, können mithilfe der Triangulation 3D-Oberflächendaten berechnet werden. Über die Touchprobe lassen sich zudem taktil weitere Einzelpunkte aufnehmen, um z. B. extrem tiefe Bohrungen oder uneinsichtige Vertiefungen zu erfassen.

Die mit dem ZEISS T-SCAN CS erfassten Daten beschreiben damit sehr präzise den Ist-Zustand der gescannten Werkstücke. Da sich dieser einfach mit den Soll-Vorgaben, wie sie im CAD Modell festgeschrieben sind, abgleichen lässt, können unzulässige Abweichungen schnell erkannt werden. Selbst von angelernten Mitarbeitern, da Toleranzüberschreitungen dank eines flächenhaften Falschfarbenvergleichs bedienerfreundlich visualisiert werden.

Da der ZEISS T-SCAN CS zudem höchste ergonomische Anforderungen erfüllt, wird ein ermüdungsfreies Scannen selbst größerer Bauteile möglich. Dank des leichten und kompakten Scannergehäuses können mit dem ZEISS System auch Daten an schwer zugänglichen Bereichen einfach aufgenommen werden. Die intuitve Handhabung und das einfache Handling erweitern den Einsatzbereich bzw. die Nutzergruppen.

ERGEBNIS / NUTZEN FÜR DEN KUNDEN
Zwei Tage zur Inbetriebnahme und Einweisung für das ZEISS System vor Ort und drei Software-Schulungstage für die Auswertung der optisch digitalisierten, dreidimensionalen Daten genügten, um das System wie gewünscht in der Qualitätssicherung und der Neubemusterung einsetzen zu können. „Offene Fragen klärten sich schnell – allein während der täglichen Anwendung”, beschreibt Bernd Macijewski die Einführungsphase des innovativen ZEISS T-SCAN CS.

Seit 2014 sichern in Elsterheide zwei Mitarbeiter mit der ZEISS Lösung die Qualität der in Serie gefertigten Gussteile. „Wir überwachen jetzt viel mehr Teile”, betont der Qualitätsverantwortliche und macht sofort auf einen weiteren Vorteil aufmerksam: „Bei der Neubemusterung von Bauteilen sind wir heute drei- bis fünfmal schneller als mit dem Koordinatenmessgerät.” Eine Effizienzsteigerung, die sich auch positiv auf die Reaktionsgeschwindigkeit bei Sonderaufgaben und damit auf die ganzen Arbeitsabläufe im Messraum auswirkt. Nicht nur das: Seitdem in Elsterheide mehr Bauteile im Messraum gemessen werden können, fallen auch Zusatzkosten weg, denn in angespannten Phasen „mussten wir externe Prüflabore beauftragen, da wir die Messaufgaben einfach nicht mehr bewältigen konnten”, so der Messraumverantwortliche.

VORTEILE / STATEMENT
- Erhöhung des Anteils an geprüften Werkstücken
- Drei- bis fünfmal schnellere Erstbemusterung
- Schnelle Einführung des Systems

„Für uns hat sich die Einführung des ZEISS T-SCAN CS absolut gelohnt. Dank des Digitalisierungssystems arbeiten wir in der Qualitätssicherung und in der Erstbemusterung schneller, präziser und kostengünstiger als früher.”
Bernd Macijewski, Messraumverantwortlicher, SLR Elsterheide GmbH



Published in Optische Messtechnik
Mit gleich zwei neuen, weiterentwickelten Messsystemen schließt ZEISS die Lücke zwischen Basis- und Premiumsegment und komplettiert damit sein Portfolio an optischen Messgeräten. Auf den Markt kommen der 3D-Sensor ZEISS COMET 8M sowie das 3D-Scanningsystem bestehend aus der Trackingeinheit ZEISS T-TRACK 20 und dem handgeführten Laserscanner ZEISS T-SCAN 20.

Der neue kompakte 3D-Sensor ZEISS COMET 8M ist mit einer 8-Megapixel-Kamera ausgestattet und damit die hochauflösende Weiterentwicklung des ZEISS COMET LƎD 2. Mit seiner hohen Auflösung und Genauigkeit schließt der Streifenprojektionssensor die Lücke zum Premiumprodukt ZEISS COMET Pro AE.

„Mit der neuen Auflösung dringen wir jetzt auch in die Einsatzbereiche Turbinenschaufeln oder Unterhaltungselektronik vor“, erläutert Markus Eßer, Geschäftsführer der ZEISS Optotechnik. Denn um bei diesen komplexen Präzisionsteilen zu prüfen, ob die vorgegebenen Toleranzen eingehalten wurden, müssen die mit dem Sensor erfassten Daten hoch genau sein. Um die verschiedenen Messaufgaben ideal zu lösen, kann der Anwender auf verschiedene Objektive zurückgreifen – das Wechseln der Messfelder ist gewohnt einfach. Und auch sonst punktet ZEISS COMET 8M mit den bekannten und geschätzten Vorteilen: Der 3D-Sensor ist einfach zu transportieren, aufzubauen und zu kalibrieren. Anwender loben stets auch die einfache Bedienbarkeit des Systems.


COMET 8M 1 693x416ZEISS COMET 8M



Um Lösungen aus einer Hand für alle Kundenanforderungen zur Verfügung zu stellen, hat ZEISS auch ein mittleres Segment der modularen Laserscanner-Systeme entwickelt.

Die Laserscanner-Trackingeinheit ZEISS T-TRACK 20 hat – wie der Name schon andeutet – ein Messvolumen von 20 m3: In diesem Feld erkennt er den zum System gehörenden Scanner und die Touchprobe. Damit schlägt er bei gleicher Baugröße die Brücke zwischen ZEISS T-TRACK CS+ mit einem Messvolumen von 6 m3 und ZEISS T-TRACK LV mit 35 m3. Der handgeführte Laserscanner ZEISS T-SCAN 20 ist perfekt auf das Trackingsystem abgestimmt, sodass ein idealer Messprozess gewährleistet werden kann. 

„Das neue System wurde komplett überarbeitet – wir setzen jetzt ausschließlich auf Produkte der ZEISS Gruppe. Schließlich haben wir die Kompetenzen für Optik und Kamera im Haus“, so Eßer. Durch die technischen Verbesserungen entsteht eine bisher ungeahnte Genauigkeit von 40 µm + (40 µm x L / 1000) Mikrometern, die an allen Stellen des Messvolumens erreicht und nach DIN EN ISO 10360 nachgewiesen wird. Diese Norm weist die Leistung eines Koordinatenmessgerätes aus – und macht so beide Arten von Messsystemen vergleichbar. Der ZEISS T-SCAN 20 ermöglicht eine große Mobilität – auch beim Messen an der Linie.

„Die neuen Systeme liefern blitzsaubere Daten in der gewohnt schnellen Messzeit. Insgesamt haben wir das Messvolumen verdreifacht und die Messunsicherheiten deutlich reduziert“, so Eßer. Bereits angeschafftes Zubehör wie Stative können problemlos mit dem neuen System weiterverwendet werden.

Weiterführende Informationen:
Broschüre zum ZEISS COMET 8M einsehen
Broschüre zum ZEISS T-TRACK 20 einsehen

 

Published in Presse
Dienstag, 26 Juni 2018 16:33

Einsatz lohnt sich doppelt

Pumpenhersteller Allweiler in Radolfzell senkt mit dem ZEISS T-SCAN Durchlaufzeiten und Kosten. 

SYSTEM / APPLIKATION 
ZEISS T-SCAN 

BRANCHE
Hersteller von Pumpen und Gußteilen 

KUNDE
Allweiler GmbH, Radolfzell 

AUFGABENSTELLUNG 
Als ältester deutscher Pumpenhersteller weiß die Allweiler GmbH in Radolfzell am Bodensee ganz genau, worauf es heute ankommt: Die Anforderungen der Kunden exakt zu erfüllen. Seit 1860 werden hier Pumpen gefertigt, die zumeist unter extremen Bedingungen reibungslos arbeiten müssen. Deshalb stellt der Mittelständler an Material und Konstruktion höchste Qualitätsanforderungen. Neben einer ökonomischen Betriebsweise versprechen die Pumpen aus dem Hause Allweiler eine hohe Lebensdauer. Punkte, die eine präzise Fertigung voraussetzen. Jedes Teil durchläuft deshalb ein umfangreiches Qualitätssicherungssystem. Kernstück ist der Soll-Ist-Vergleich, also der Vergleich des hergestellten Bauteils mit dem Datensatz des Erstmusters oder dessen CAD-Daten. Ob der vom Kunden angeliefert wird oder von Allweiler erstellt wird, macht dabei keinen Unterschied. „Die Maße müssen hundertprozentig stimmen“, erklärt Christian Bühring, Arbeitsvorbereitung Gießerei / Vertrieb / Simulation / 3D-Scan bei Allweiler.

Lange Zeit hat das Messen der Gußteile ein externer Dienstleister übernommen. Doch es fiel immer stärker ins Gewicht, dass die externe Vergabe die Prozesse verlangsamte und – wie eine Hochrechnung der Kosten zeigte – auch deutlich verteuerte. „Auf lange Sicht betrachtet, zeigte sich, dass es günstiger ist, wenn wir selber messen – auch wenn wir dazu Equipment anschaffen müssen.“

LÖSUNG UND PRODUKT
Hier punktet der ZEISS T-SCAN von Anfang an: Bereits innerhalb von zwei Jahren wird sich der handgeführte Laserscanner für den Pumpenhersteller amortisiert haben. Christian Bühring erstellt die Prüfberichte für die Kunden von Allweiler und schätzt die einfache Handhabung des ZEISS T-SCAN. Mit seiner Ergonomie ermöglicht er ein ermüdungsfreies und vor allem intuitives Scannen. „Das Gerät ist sehr leicht zu verstehen. Man hat drei Messpunkte, anhand derer kann man ganz einfach Scannen.“ Das hält auch die Einführungszeit für das Scansystem sehr gering. Innerhalb weniger Wochen können Mitarbeiter der Qualitätssicherung mit dem ZEISS T-SCAN problemlos und damit sicher messen.

Das System besteht aus drei Komponenten: Trackingkamera, Handscanner und Touchprobe. Diese können modular und je nach Bedarf aufgebaut werden. So können sie für unterschiedliche Anwendungen eingesetzt werden – auch an schwer zugänglichen Bereichen. Das leichte, ergonomisch geformte Scannergehäuse ist ideal auf die Technologie abgestimmt, was ein ermüdungsfreies Arbeiten ermöglicht. Herausragend sind die einzigartige Scangeschwindigkeit und die präzisen Messergebnisse, denn über die im Handscanner generierte Laserlinie wird die Oberfläche des Bauteils berührungslos und blitzschnell abgetastet. Pro Sekunde werden so 210.000 Punkte aufgenommen, mehr als mit jeder anderen herkömmlichen Methode. Da die Trackingkamera die Position des Scanners detektiert, können mithilfe der Triangulation 3D-Oberflächendaten berechnet werden. Über die Touchprobe lassen sich zudem taktil weitere Einzelpunkte aufnehmen, um z. B. Lochberandungen oder nur schwer zu erreichende Bereiche wie Vertiefungen zu erfassen.

ERGEBNIS / NUTZEN FÜR DEN KUNDEN
Manchmal sind die Pumpenteile für Kunden sehr speziell. Christian Bühring erinnert sich an eine Platte, auf der zwölf Modelle waren. Alle mussten gescannt werden. Dabei waren vor allem die Anschlagpunkte ein kritischer Faktor. Diese sind an Bauteilen angebracht, um sie zu heben und zu sichern, und müssen dementsprechend austariert werden. Allweiler wendet das Nassgußverfahren an, bei dem das Modell durch einen Formstoff nachgebildet wird. Der Formstoff besteht dabei aus Sand und einem Bindemittel. Diese Form härtet beim Eingießen der Metallschmelze und treibt dabei unterschiedlich. „Beim Überprüfen mit dem Scanner hat sich herausgestellt, dass jedes Teil vom Anschlagpunkt aus deshalb anders bemaßt werden muss.“ Das bedeutet, dass eine Differenz zwischen dem Äußeren und Inneren der Form besteht. „Hier konnten wir den Scanner optimal nutzen, um die Maße anzupassen. Seitdem haben wir in diesem Bereich keine Probleme mehr.“ Ein weiterer Vorteil ist, dass sich dadurch auch die Abweichung in der Bearbeitung deutlich reduziert.

„Wir scannen alles, was wir gießen – vom Laufrad über den Deckel bis hin zum Gehäuse“, beschreibt Bühring den Umfang der Pumpenbauteile. „Dadurch, dass wir jetzt selbst messen, sparen wir zuerst einmal Zeit.“ Der externe Dienstleister hat pro Bauteil etwa zwei Wochen Bemusterungszeit angesetzt – intern benötigt Allweiler jetzt noch eine Durchlaufzeit von etwa sechs Stunden. Was Allweiler durch den Einsatz des ZEISS T-SCAN an Zeit und Kosten spart, wird direkt an die Kunden weitergegeben. „Sie bekommen schneller die Ergebnisse und zudem sind Prüfprotokolle deutlich billiger geworden“, beschreibt Bühring den wesentlichen Kundennutzen.

Mit dem ZEISS T-SCAN werden in Zukunft nicht nur Neuteile vermessen, sondern auch solche, die das Unternehmen schon lange produziert. „Das ist sehr interessant für uns, da wir durch den Vergleich zwischen Scan und CAD-Modell früh den Verschleiß der Gußformen erkennen“, so Bühring. So gelingt es den Allweilern, durchgängiger Teile zu fertigen, die dem idealen Erstmodell entsprechen.

VORTEILE / STATEMENT
- Inhousemessung erhöht Flexibilität und senkt Kosten
- Schnelles Erstellen von Datensätzen zur Erstbemusterung
- Optimierte Fertigungsprozesse

„Mit dem ZEISS T-SCAN agieren wir viel schneller als früher. Durch die präzise Messung werden Abweichungen bei den Gußteilen so früh erkannt, dass sich unser Ausschuss dramatisch reduziert.”
Christian Bühring, Arbeitsvorbereitung Gießerei / Vertrieb / Simulation / 3D-Scan, Allweiler GmbH




Published in Optische Messtechnik
Donnerstag, 09 November 2017 09:48

Für perfekte Spalte und Fugen

BMW erhöht in München mit dem ZEISS T-SCAN die Prozesssicherheit bei der Front- und Heckend-Montage. 

SYSTEM / APPLIKATION
ZEISS T-SCAN 

BRANCHE
Automobilbau 

KUNDE
BMW Group Werk München 


AUFGABENSTELLUNG 
1.000 Fahrzeuge rollen im BMW Group Werk München täglich vom Band. Gefertigt werden in der bayrischen Landeshauptstadt ausschließlich Modelle der BMW 3er und BMW 4er Reihe. Darunter auch die Modelle BMW 3er Touring, BMW 4er Coupé und M4 Coupé, die nur hier montiert und dann weltweit exportiert werden.Da das Frontend entscheidend die Silhouette eines Fahzeugs prägt, legt BMW hier größten Wert auf eine perfekte Montage bzw. auf die strikte Einhaltung des Fugenplans. Geprüft wurden diese lange Zeit allein mit Spaltmaßlehren. Ein Vorgehen, das gut eine Toleranzüberschreitung visualisiert. Es leistet aber keinen Beitrag, um die Ursache eines Fehlers zu ermitteln. Um diesen auf die Spur zu kommen, mussten Fahrzeuge mit einem auffälligen Fugen- und Spaltbild deshalb früher in den Messraum gefahren und dort gemessen werden. Um die Montageprozesse zu optimieren, suchte die Abteilung nach einem Digitalisierungssystem. Dieses sollte direkt nach der Endmontage zum Einsatz kommen und so präzise Ergebnisse wie das System im Messraum liefern.

LÖSUNG UND PRODUKT
Der handgeführte Laserscanner ZEISS T-SCAN ermöglicht ein schnelles, intuitives und hochpräzises 3D-Scannen. Handscanner, Trackingkamera und Touchprobe sind perfekt aufeinander abgestimmt. Damit lässt sich das modular aufgebaute System für zahlreiche Anwendungen einsetzen. Herausragend sind die einzigartige Scangeschwindigkeit und die präzisen Messergebnisse. Denn über die im dem Handscanner generierte Laserlinie wird die Oberfläche des Bauteils berührungslos und blitzschnell abgetastet. Pro Sekunde werden so 210.000 Punkte aufgenommen, mehr als mit jeder anderen herkömmlichen Methode. Da die Trackingkamera die Position des Scanners detektiert, können mithilfe der Triangulation 3D-Oberflächendaten berechnet werden. Über die Touchprobe lassen sich zudem taktil weitere Einzelpunkte aufnehmen, um z. B. Lochberandungen oder uneinsichtige Vertiefungen zu erfassen. Die mit dem ZEISS T-SCAN erfassten Daten beschreiben damit sehr präzise den Ist-Zustand. Dieser lässt sich einfach mit den Soll-Vorgaben, wie sie im CAD Modell festgeschrieben sind, vergleichen. Abweichungen lassen sich schnell und bedienerfreundlich über einen flächenhaften Falschfarbenvergleich erkennen.

  

BMW erhöht in München mit dem ZEISS T-SCAN die Prozesssicherheit

  BMW erhöht in München mit dem ZEISS T-SCAN die Prozesssicherheit

Der ZEISS T-SCAN erfüllt höchste ergonomische Anforderungen. Mit ihm lassen sich daher auch größere Bauteile ermüdungsfrei scannen.         Die mit dem ZEISS T-SCAN erfassten Daten beschreiben sehr präzise den Ist-Zustand. Abweichungen sind über einen flächenhaften Falschfarbenvergleich sofort erkennbar.


Da der ZEISS T-SCAN zudem höchste ergonomische Anforderungen erfüllt, wird ein ermüdungsfreies Scannen selbst größerer Bauteile möglich. Dank des leichten und kompakten Scannergehäuses können mit dem ZEISS System auch Daten an schwer zugänglichen Bereichen einfach aufgenommen werden. Die intuitve Handhabung und das einfache Handling erweitern den Einsatzbereich bzw. die Nutzergruppen.

ERGEBNIS / NUTZEN FÜR DEN KUNDEN
Seit März 2016 prüfen in München drei Montagemitarbeiter Front- und Heckends an durchschnittlich sechs fertig produzierten Fahrzeugen pro Tag. Gemessen werden dabei u. a. die Fugen- und Spaltbreiten des zweigeteilten und abgerundeten Kühlergrills, der sogenannten BMW-Niere, der Scheinwerfer und der Stoßfänger. 80 bis 90 Messpunkte nehmen die nur kurz angelernten Bediener des ZEISS T-SCAN dafür am Frontend und 40 Messpunkte am Heckend der verschiedenen Modelle auf. Verglichen werden die erfassten Ist-Werte mit den Sollwerten der CAD-Modelle. Innerhalb von zwei Stunden steht jetzt fest, ob Front- oder Heckend ein Fehlerbild aufweisen. So können die Qualitätsingenieure der Montage und des Karosseriebaus sehr viel schneller gegensteuern. Für die Qualitäts- und Prozessingenieure ist das ZEISS System daher eine wichtige Voraussetzung, um die Prozesse im Haus und auch die der Lieferanten effizienter zu steuern. Dank der Portabilität des ZEISS T-SCAN Systems lassen sich auch die maßgebenden Vorrichtungen für den Zusammenbau der Front- und Heckends direkt in der Fertigungshalle messen.

VORTEILE / STATEMENT
- Schnelle Fehlerdetektion dank präziser Messergebnisse 
- Einfaches Handling erlaubt Bedienung durch Montagearbeiter
- Portabilität des Systems unterstützt Fehlervermeidung durch die Prüfung von Vorrichtungen in der Fertigungshalle




Published in Optische Messtechnik
Mittwoch, 11 Januar 2017 15:22

Eine neue Dimension der Effizienzsteigerung

3D-Digitalisierung mit dem ZEISS T-SCAN CS+ optimiert Qualitätssicherung und Produktentwicklung. 

SYSTEM / APPLIKATION
ZEISS T-SCAN CS+ 

BRANCHE
Hersteller von Büro- und Objekteinrichtungen 

KUNDE
Wiesner-Hager Möbel GmbH, Altheim - Österrreich 


AUFGABENSTELLUNG 
Die Wiesner-Hager Möbel GmbH aus Altheim in Oberösterreich blickt auf eine fast 170-jährige Geschichte voller innovativer Entscheidungen zurück. Nach Jahrzehnten als reiner Zimmerei- und Baubetrieb diversifizierte die Firma und fertigte ab 1921 auch Möbel. Mit Erfolg. 1930 standen bereits 275 Mitarbeiter in Lohn und Brot. Da die Geschäftsführung zudem früh auf den boomenden Bereich Kino- und Festsaalausstattungen setzte, überstand das Unternehmen auch die Weltwirtschaftskrise und die Kriegsjahre. Dieses Gespür für umsatzbringende Trends verlor das Traditionsunternehmen auch nach 1945 nicht. In den 1960er und 1970er Jahren gehörte die Firma bereits zu den drei renommiertesten europäischen Sitzmöbelproduzenten. Anfang der 80er Jahre erfand sich der Möbelhersteller wieder neu. Es zog sich konsequent aus den Geschäftsfeldern Wohnen, Kino, Theater und Gastronomie zurück und führte nur den Bereich Büro- und Objektausstattung weiter. Mit einer Exportquote von 56 Prozent gehört Wiesner-Hager heute zu den erfolgreichsten europäischen Möbelherstellern.

Um auch zukünftig den wachsenden Qualitätsansprüchen seiner globalen Kunden gerecht zu werden und zudem schneller neue Produkte auf den Markt bringen zu können, wollte die Geschäftsführung die Qualitätssicherung auf ein neues Niveau heben. Die bisher im Rahmen der Qualitätsüberwachung üblichen manuellen Messungen waren dafür schlichtweg zu ungenau und zudem viel zu zeitaufwändig. Ein Nachteil, der auch den Prototypenbau, ja die gesamte Entwicklungsabteilung tangierte. Wiesner-Hager suchte deshalb nach einer schnellen und genauen Messmethode. Und wurde fündig. Die Carl Zeiss Optotechnik GmbH, ehemals Steinbichler Optotechnik GmbH, bot die erhoffte Lösung für die Effizienzsteigerung in der Qualitätssicherung und bei der Produktentwicklung: den handgeführten Laserscanner ZEISS T-SCAN CS+.

LÖSUNG UND PRODUKT
Das Komplettsystem ZEISS T-SCAN CS+ beinhaltet einen Handscanner, eine Trackingkamera sowie optional eine taktile Touchprobe. Über die im dem Handscanner integrierte Laserlinie wird die Oberfläche der jeweiligen Teile berührungslos abgetastet. Und das mit 210.000 Punkten pro Sekunde. Die Trackingkamera detektiert dabei die Position des Scanners, so lassen sich mithilfe der Triangulation 3D-Oberflächendaten berechnen. Mit der Touchprobe können zudem taktil weitere Einzelpunkte aufgenommen werden, um z. B. Lochberandungen oder uneinsichtige Vertiefungen zu erfassen. Die Einsatzbereiche sind dementsprechend vielfältig und reichen von der Qualitätskontrolle über den Werkzeug- und Formenbau, der Designentwicklung bis hin zum Rapid Manufacturing und Reverse Engineering.

ZEISS T-SCAN CS+   ZEISS T-SCAN CS+
Systemaufbau vor Ort                      Scannen eines Bauteils
 
Auch Wiesner-Hager nutzt den Laserscanner für unterschiedliche Aufgaben und Bereiche: in der Entwicklung/CAD, dem Formenbau und der Qualitätssicherung. Die Einführungsphase im Unternehmen war relativ kurz. „Nach drei Tagen Schulung konnten wir das System schon ziemlich gut einsetzen“, betont Günter Weilbold aus der Qualitätssicherung „und nach einem Monat Selbststudium waren wir tief in der Materie.“ Konkret eingesetzt wird das System von ZEISS in der Wareneingangs- und Serienprüfung, beim Prototypenbau, geprüft werden auch Entwicklungsteile, Prüf- und Schweißvorrichtungen.

ERGEBNIS / NUTZEN FÜR DEN KUNDEN
„Unser Investment in den Laserscanner ZEISS T-SCAN CS+ hat sich ausgezahlt. Denn wir erkennen Fehler jetzt bereits während der Produktentwicklung. So bringen wir schneller und kostengünstiger qualitativ hochwertige Produkte auf den Markt“, beschreibt Weilbold weiter.
Aber nicht nur die Produktentwicklung profitiert laut Günter Weilbold von der neuen Messmethode: „Wir detektieren dank der hohen Messgeschwindigkeit und der Prozessgenauigkeit früher als bisher Qualitätsprobleme in der Fertigung und können sie damit auch schneller beheben.“
Die Entscheidung, in den ZEISS T-SCAN CS+ zu investieren, traf das Unternehmen „auch aufgrund des attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnisses und der einfachen Bedienbarkeit des ZEISS Laserscanners.“

VORTEILE / STATEMENT
„Seitdem wir den Laserscanner einsetzen, messen wir schneller und genauer. Wir erkennen früher Fehler und sind jetzt von der Entwicklungsabteilung bis hin zur Qualitätssicherung effizienter.”
Günter Weilbold, Qualitätssicherung, Wiesner-Hager Möbel GmbH


Published in Optische Messtechnik
Mittwoch, 17 August 2016 13:05

Service und Wartung

Halten Sie Ihr ZEISS-System auf aktuellstem Stand und erhalten sie Qualität und Leistung. Das Carl Zeiss Optotechnik Service Department bietet Service- und Wartungsoptionen zugeschnitten auf Ihr System und Ihre Anforderungen an. Mit jedem Service stellen wir auch ein nach ISO rückführbares Zertifikat aus.

Für unsere aktuellen Produktlinien ZEISS COMET (COMET L3D, COMET 6) und ZEISS T-SCAN (T-SCAN CS/CS+, T-SCAN LV) bieten wir Serviceverträge in den Stufen BASIC, FULL und PROFESSIONAL zu attraktiven Konditionen an. Die Option Garantieverlängerung bietet Ihnen kostenlose Reparaturen im Fall eines eventuellen Defekts.

  BASIC FULL PROFESSIONAL
Technische Hotline x x x
Software Updates x x x
Rabatt auf Zubehör x x x
Jährlicher System-Check          x x x
Garantieverlängerung   x x
Kostenloses Leihsystem     x

Kontaktieren Sie unser Team zu Details oder einem Angebot.
Published in Service

Flüssig durch die Produktion:

Um gefährliche Schwingungen in Schiffsmotoren abzufedern, müssen elastische Kupplungen exakt auf das jeweilige Schiff und den Motor ausgelegt sein. Entsprechend vielfältig sind die Kupplungsmodelle und -varianten des Herstellers VULKAN Kupplungs- und Getriebebau. Für eine Bestandsaufnahme zahlreicher Kupplungskomponenten suchte das Unternehmen nach einer schnellen und akkuraten Lösung, um diese zu digitalisieren – und entschied sich für einen Laserscanner
T-SCAN CS von ZEISS.

Herausforderung: Große Variantenzahl zu erfassen
Die Kupplungen der Produktlinie RATO S von VULKAN bestehen aus mehreren Gussteilen. Um die Elastizität der Kupplung zu erreichen, werden je zwei davon im Vulkanisationsverfahren durch Gummi miteinander verbunden. Das Problem: Technische Zeichnungen und tatsächliche Gussteile stimmten nicht hundertprozentig überein. Dadurch entstand Ausschuss bzw. die Mitarbeiter mussten Zeit in die Nacharbeit investieren. Um den Produktionsprozess zu verbessern, war zunächst eine Bestandsaufnahme der Gussteile nötig. „Wir haben bei der Produktlinie RATO S über 40 Varianten und Baugrößen“, sagt Andreas Ladwig, Junior Lean Production Officer, „Um deren Geometrie mit Messschiebern aufzunehmen, hätten wir Jahre gebraucht.“ Eine schnellere und genauere Vorgehensweise war gefragt.

Lösung: Handgeführter Laserscanner T-SCAN CS
VULKAN führte einen Laserscanner T-SCAN CS von ZEISS ein. Er digitalisiert die Topographie des Werkstücks mit 210.000 Einzelpunkten pro Sekunde. Aus diesen Punktewolken generiert die Datenaufnahme-Software von ZEISS ein 3D-Modell des Werkstücks. Der Bediener spannt die Gussteile dazu auf einem Schraubstock in der Fertigungshalle auf. Während des Scannens erfasst die auf einem Stativ aufgestellte Trackingkamera T-TRACK CS+ die Bewegung des Laserscanners. So registriert sie die gewonnenen Punkte in einem virtuell aufgespannten Koordinatensystem.

Nutzen: Schnell digitalisiert, Ausschuss reduziert
In der Software INSPECTplus von ZEISS verglichen Ladwig und seine Kollegen die CAD-Modelle mit den Scans. Sie aktualisierten dann die „alten“ CAD-Modelle und schickten sie den Gusslieferanten. Die daraus resultierenden “neuen“ Gussteile unterzogen sie wiederum per Laserscan einer Erstmusterprüfung. „Es geht wahnsinnig schnell“, betont Ladwig, „Wenn mein Kollege vormittags scannt und ich nachmittags Zeit für die Analyse habe, bringen wir das Teil in einem Arbeitstag durch den Erstmusterprüfbericht. Früher hätten wir dafür Wochen gebraucht.“ Im Zuge des Optimierungsprozesses sanken die Ausschusszahlen stark, ebenso wie der Aufwand für die Nacharbeit der Gussteile.

Erfolge:
• Schnell und präzise digitalisiert
• Produktionsprozess beschleunigt
• Ausschuss und Nacharbeit reduziert

> Das Video bei VULKAN sehen Sie hier

               ZEISS T-SCAN    ZEISS T-SCAN


Published in Optische Messtechnik
Am Abend des 18. Februar 2016 wurde im Würzburger VCC der erste Best of Industry Award verliehen. Ausgezeichnet wurden prämierte Produkte aus der Industrie, gewählt durch eine Experten-Jury und MM MaschinenMarkt-Leser. Zwölf glückliche Gewinner konnten ihre Auszeichnung in Empfang nehmen.

In der Kategorie Messtechnik waren neben unserem Produkt, dem ZEISS T-SCAN, folgende Unternehmen nominiert:

FARO mit dem Edge ScanArm HD
Baumer GmbH mit dem PosCon 3D

Wir freuen uns sehr über den Best of Industry Award und bedanken uns bei allen Beteiligten und Wählern für diese Auszeichnung.

Ihr Team von
Carl Zeiss Optotechnik GmbH
Published in Neuigkeiten
Mittwoch, 22 Juli 2015 12:09

STEINBICHLER InfoFORUM am 17.09.15

- Innovative Sensorsysteme und Software zur effizienten 3D-Digitalisierung und Oberflächeninspektion -

Am Donnerstag, den 17.09.2015 ab 9:30 Uhr findet unser nächstes STEINBICHLER InfoFORUM in Riedering-Söllhuben, in der Nähe von Neubeuern, statt.

Das Programm umfasst interessante Technologie-Vorträge sowie Live-Vorführungen unserer Messtechnik-Experten. Einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Applikationsbereiche und Vorteile erhalten Sie von unseren Kunden mit diversen Anwendungsbeispielen aus der Praxis.

Weitere Informationen, sowie die Agenda erhalten Sie hier.

Die Anmeldung ist völlig kostenlos und sehr komfortabel für Sie. Bitte melden Sie sich bei Interesse schnell an, da nur noch wenige freie Plätze vorhanden sind.

Zur Anmeldung

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Ihr Team der Steinbichler Optotechnik GmbH

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Anfahrt / Adresse



Carl Zeiss Optotechnik GmbH
Georg-Wiesböck-Ring 12
83115 Neubeuern
+49 8035 8704 0


Die Kontaktdaten unserer weltweiten Händler finden Sie hier.

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