Carl Zeiss Optotechnik GmbH - Optische Messtechnik
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Freitag, 05 Januar 2018 09:13

Abweichungen im Blick

GERKON sichert mit dem ZEISS COMET LƎD die Qualität. 

SYSTEM / APPLIKATION
ZEISS COMET LƎD 

BRANCHE
Dienstleister im Bereich Koordinatenmesstechnik und 3D-Messtechnik 

KUNDE
GERKON GmbH 


AUFGABENSTELLUNG 
„Geht nicht, gibt´s nicht!“ lautet das Motto von Gerald Konrad, Geschäftsführer der GERKON GmbH. Das in Mooskirchen, Österreich, beheimatete Unternehmen digitalisiert im Kundenauftrag Werkstücke, Kulturobjekte und neuerdings sogar Innenräume und Grundstücke. Die Arbeitshaltung des Firmenchefs zahlt sich aus. „Das Geschäft boomt“, so der 40jährige, der im Jahr 2016 mehr als 300.000 Euro Umsatz generierte. Und noch ein Punkt treibt den Umsatz des 2011 gegründeten Unternehmens: „Die Firmen merken mittlerweile, dass es sich rechnet, Teile digitalisieren zu lassen, anstatt per Hand einen Konstruktionsplan zu erstellen.“ Vorausgesetzt natürlich, die Datenqualität stimmt.

Daher suchte der gelernte Maschinenschlosser und -elektriker 2016 nach einem hochmodernen Scanner, mit dem er sogar Aufträge von Unternehmen aus der Automobilbranche übernehmen kann. Also für Kunden, „die dafür bekannt sind, ausgesprochen qualitätsbewusst zu agieren“. Die damit verbundene Investition ist „für ein Drei-Mann-Unternehmen zwar alles andere als eine Kleinigkeit“, so Konrad, erfüllt aber den Anspruch des Geschäftsmanns, „immer das Beste anzustreben“. Keine Worthülse, wie der Österreicher betont, dem es auch persönlich wichtig ist, „auf dem neuesten Wissensstand zu sein“ und der deshalb in die eigene und die Weiterbildung seiner beiden Mitarbeiter allein im vergangenen Jahr immerhin ca. 10.000 Euro investierte.

In Österreich gehört die Firma derzeit zu einer Handvoll von Unternehmen, die derart hochpräzise 3D-Messungen durchführen können.

LÖSUNG UND PRODUKT
Der 3D-Sensor ZEISS COMET LƎD der Carl Zeiss Optotechnik GmbH, ehemals Steinbichler Optotechnik GmbH, besticht mit einer Auflösung von 3296 x 2472 durch eine exzellente Datenqualität und hochgenaue Messergebnisse. Damit präsentiert sich das Gerät als ideale Lösung für anspruchsvolle Anwendungen in der Qualitätskontrolle und für das Reverse Engineering. Der Sensor arbeitet mit einer innovativen, wartungsfreien und günstigen LED-Beleuchtungstechnologie. Die 3D-Datenerfassung mit der von GERKON eingesetzten Lösung ist schnell, die Messzeit beträgt lediglich 1,7 Sekunden pro Sequenz. Zudem ist das innovative Sensorsystem extrem kompakt und leicht. Diese Tatsache sowie der hohe Bedienkomfort sichern dem Anwender einen flexiblen Einsatzbereich des ZEISS COMET LƎD. Und dank der mitgelieferten Software ZEISS colin3D lassen sich die Messergebnisse mit dem 3D-Datensatz des CAD-Modells sehr schnell abgleichen. Dabei werden Abweichungen zwischen den vorgegebenen Soll- und den ermittelten Ist-Werten komfortabel als Fehlfarbvergleich dargestellt, was den Spielraum für Fehlinterpretationen durch den Anwender deutlich reduziert. Zudem lassen sich mit der Software detaillierte Protokolle zur Dokumentation der Messergebnisse erstellen.

ERGEBNIS / NUTZEN FÜR DEN KUNDEN
Nach einem Jahr Einsatz des ZEISS COMET LƎD steht für Gerald Konrad fest: „Die Investition treibt das Geschäft.“ Denn dass sie jetzt optisch und damit sehr schnell und trotzdem mit hoher Genauigkeit Teile messen können, hat sich bereits herumgesprochen. Die Firma, die fast alle Kunden über Weiterempfehlungen gewinnt, vermeldet volle Auftragsbücher. Auch, weil sie das ZEISS System in die Lage versetzt, weiterführend nun Reverse Engineering anzubieten. Und noch ein Punkt schlägt für den Geschäftsführer ausgesprochen positiv zu Buche: „Wir können dank der Portabilität des ZEISS Systems direkt beim Kunden messen.“ Ein Angebot, dass den Nerv der Firmen voll und ganz trifft. Die Mitarbeiter von GERKON messen mittlerweile „häufiger vor Ort beim Kunden als in unserem Messraum.“ Um Automobilzulieferern konkret vorgeben zu können, welche Abweichungstoleranzen sie einhalten müssen, damit alle Teile in der Endmontage zusammenpassen, scannen die Mitarbeiter jetzt beispielsweise Auflagepunkte, Aufnahmebolzen und Schweißvorrichtungen des zu fertigenden Autos ein.

Der große Vorteil: Mit dem Streifenlicht-Scanner erkennt Konrad bis auf fünf Hunderstel Millimeter genau jede Abweichung vom Soll-Wert. Dank dieser Präzision ist das Einsatzgebiet des ZEISS Systems für den Geschäftsführer „fast grenzenlos“. Von Einzelteilen für Oldtimer bis hin zu großen Skulpturen von Künstlern wurde von GERKON „alles schon digitalisiert“.

Das große Interesse der Firmen an der optischen Messtechnik speist sich für den Dienstleister, der außerdem taktil misst, auch aus dem Umstand, dass jetzt auch messtechnisch eher unerfahrene Mitarbeiter der Kunden „die Messberichte viel schneller und besser deuten können“. Denn mit dem ZEISS System werden die Abweichungen des Ist-Wertes vom Soll-Wert bildlich als Fehlfarbenvergleich dargestellt. „Das versteht wirklich jeder, die Ergebnisse lassen sich leichter interpretieren“, hebt der Geschäftsführer hervor. Durch den Einsatz des Scanners hat GERKON viele Vorteile – und das dank einer nur sehr kurzen Einweisung der Mitarbeiter durch ZEISS, um das System sicher bedienen zu können.

VORTEILE / STATEMENT
- ZEISS COMET LƎD treibt aufgrund seiner Schnelligkeit, seiner Genauigkeit und der Portabilität des Systems das Geschäft des Messdienstleisters
- Bildliche Darstellung der Abweichungen des Ist-Wertes vom Soll-Wert reduziert die Gefahr von Fehldeutungen beim Kunden
- Mit dem ZEISS System erweiterte der Dienstleister sein Portfolio um die Möglichkeit des Reverse Engineering

„Seitdem wir mit dem ZEISS COMET LƎD arbeiten, scannen wir für unsere Kunden ein großes Bauteilspektrum schnell und hochauflösend.”
Gerald Konrad, Geschäftsführer und Inhaber der GERKON GmbH, einem österreichischen Messdienstleister.


Published in Optische Messtechnik
Donnerstag, 09 November 2017 09:48

Für perfekte Spalte und Fugen

BMW erhöht in München mit dem ZEISS T-SCAN die Prozesssicherheit bei der Front- und Heckend-Montage. 

SYSTEM / APPLIKATION
ZEISS T-SCAN 

BRANCHE
Automobilbau 

KUNDE
BMW Group Werk München 


AUFGABENSTELLUNG 
1.000 Fahrzeuge rollen im BMW Group Werk München täglich vom Band. Gefertigt werden in der bayrischen Landeshauptstadt ausschließlich Modelle der BMW 3er und BMW 4er Reihe. Darunter auch die Modelle BMW 3er Touring, BMW 4er Coupé und M4 Coupé, die nur hier montiert und dann weltweit exportiert werden.Da das Frontend entscheidend die Silhouette eines Fahzeugs prägt, legt BMW hier größten Wert auf eine perfekte Montage bzw. auf die strikte Einhaltung des Fugenplans. Geprüft wurden diese lange Zeit allein mit Spaltmaßlehren. Ein Vorgehen, das gut eine Toleranzüberschreitung visualisiert. Es leistet aber keinen Beitrag, um die Ursache eines Fehlers zu ermitteln. Um diesen auf die Spur zu kommen, mussten Fahrzeuge mit einem auffälligen Fugen- und Spaltbild deshalb früher in den Messraum gefahren und dort gemessen werden. Um die Montageprozesse zu optimieren, suchte die Abteilung nach einem Digitalisierungssystem. Dieses sollte direkt nach der Endmontage zum Einsatz kommen und so präzise Ergebnisse wie das System im Messraum liefern.

LÖSUNG UND PRODUKT
Der handgeführte Laserscanner ZEISS T-SCAN ermöglicht ein schnelles, intuitives und hochpräzises 3D-Scannen. Handscanner, Trackingkamera und Touchprobe sind perfekt aufeinander abgestimmt. Damit lässt sich das modular aufgebaute System für zahlreiche Anwendungen einsetzen. Herausragend sind die einzigartige Scangeschwindigkeit und die präzisen Messergebnisse. Denn über die im dem Handscanner generierte Laserlinie wird die Oberfläche des Bauteils berührungslos und blitzschnell abgetastet. Pro Sekunde werden so 210.000 Punkte aufgenommen, mehr als mit jeder anderen herkömmlichen Methode. Da die Trackingkamera die Position des Scanners detektiert, können mithilfe der Triangulation 3D-Oberflächendaten berechnet werden. Über die Touchprobe lassen sich zudem taktil weitere Einzelpunkte aufnehmen, um z. B. Lochberandungen oder uneinsichtige Vertiefungen zu erfassen. Die mit dem ZEISS T-SCAN erfassten Daten beschreiben damit sehr präzise den Ist-Zustand. Dieser lässt sich einfach mit den Soll-Vorgaben, wie sie im CAD Modell festgeschrieben sind, vergleichen. Abweichungen lassen sich schnell und bedienerfreundlich über einen flächenhaften Falschfarbenvergleich erkennen.

  

BMW erhöht in München mit dem ZEISS T-SCAN die Prozesssicherheit

  BMW erhöht in München mit dem ZEISS T-SCAN die Prozesssicherheit

Der ZEISS T-SCAN erfüllt höchste ergonomische Anforderungen. Mit ihm lassen sich daher auch größere Bauteile ermüdungsfrei scannen.         Die mit dem ZEISS T-SCAN erfassten Daten beschreiben sehr präzise den Ist-Zustand. Abweichungen sind über einen flächenhaften Falschfarbenvergleich sofort erkennbar.


Da der ZEISS T-SCAN zudem höchste ergonomische Anforderungen erfüllt, wird ein ermüdungsfreies Scannen selbst größerer Bauteile möglich. Dank des leichten und kompakten Scannergehäuses können mit dem ZEISS System auch Daten an schwer zugänglichen Bereichen einfach aufgenommen werden. Die intuitve Handhabung und das einfache Handling erweitern den Einsatzbereich bzw. die Nutzergruppen.

ERGEBNIS / NUTZEN FÜR DEN KUNDEN
Seit März 2016 prüfen in München drei Montagemitarbeiter Front- und Heckends an durchschnittlich sechs fertig produzierten Fahrzeugen pro Tag. Gemessen werden dabei u. a. die Fugen- und Spaltbreiten des zweigeteilten und abgerundeten Kühlergrills, der sogenannten BMW-Niere, der Scheinwerfer und der Stoßfänger. 80 bis 90 Messpunkte nehmen die nur kurz angelernten Bediener des ZEISS T-SCAN dafür am Frontend und 40 Messpunkte am Heckend der verschiedenen Modelle auf. Verglichen werden die erfassten Ist-Werte mit den Sollwerten der CAD-Modelle. Innerhalb von zwei Stunden steht jetzt fest, ob Front- oder Heckend ein Fehlerbild aufweisen. So können die Qualitätsingenieure der Montage und des Karosseriebaus sehr viel schneller gegensteuern. Für die Qualitäts- und Prozessingenieure ist das ZEISS System daher eine wichtige Voraussetzung, um die Prozesse im Haus und auch die der Lieferanten effizienter zu steuern. Dank der Portabilität des ZEISS T-SCAN Systems lassen sich auch die maßgebenden Vorrichtungen für den Zusammenbau der Front- und Heckends direkt in der Fertigungshalle messen.

VORTEILE / STATEMENT
- Schnelle Fehlerdetektion dank präziser Messergebnisse 
- Einfaches Handling erlaubt Bedienung durch Montagearbeiter
- Portabilität des Systems unterstützt Fehlervermeidung durch die Prüfung von Vorrichtungen in der Fertigungshalle




Published in Optische Messtechnik
Neuentwicklung der ZEISS Optotechnik überzeugte Fachpublikum auf der Control 2017. 

Neubeuern/Oberkochen, 16 Mai 2017: Die Carl Zeiss Optotechnik GmbH präsentierte erstmals auf der Control 2017 einen preisoptimierten 3D-Sensor, der Unternehmen den einfachen Einstieg in die zukunftsweisende optische 3D-Digitalisierung ermöglicht. Der ZEISS COMET LƎD 2 Base ist ein Produktderivat des bereits am Markt etablierten 3D-Sensors ZEISS COMET LƎD 2. 

Noch vor wenigen Jahren war die komplette Vermessung von Werkstücken extrem zeitaufwändig. Heute dagegen lassen sich dank optischer 3D-Sensoren berührungslos und blitzschnell Millionen Punkte an der Oberfläche erfassen und in Echtzeit als 3D-Modell darstellen. Ein Vorteil, der u. a. die Qualitätsprüfung im Fertigungsprozess extrem beschleunigt. Um Firmen den Einstieg in dieses zukunftsweisende Verfahren zu erleichtern, entwickelte ZEISS einen preisoptimierten 3D-Sensor, den ZEISS COMET LƎD 2 Base.

Die Performance, mit der die 3D-Daten der Bauteile erfasst werden, ist beim ZEISS COMET LƎD 2 Base ähnlich hoch, wie beim Standardmodell. Doch ist das Produktderivat (inklusive Calypso Manual) rund ein Drittel günstiger. Ein Preisvorteil, der, wie Andreas Fuchs, Produktmanager der ZEISS Optotechnik, unterstreicht, „nicht auf Kosten der Datenqualität geht“. Wie bei allen Sensoren aus dem Hause ZEISS Optotechnik kommen auch beim ZEISS COMET LƎD 2 Base modernste Technologie und eine ausgereifte Software zum Einsatz. Mit dieser können beispielsweise komfortabel Fehlfarbenvergleiche zwischen Soll- und Ist-Daten sowie Protokolle zur Dokumentation der Messergebnisse erstellt werden.

Der Unterschied zwischen den beiden Modellen liegt vor allem in der Begrenzung des Messvolumens auf zwei im Gegensatz zu den fünf Messfeldern, die das Standardmodell bietet. Keine willkürliche Auswahl, wie Fuchs betont, sondern das „Ergebnis einer umfassenden Analyse der Messaufgaben unserer Kunden“. Gut 75 Prozent aller Unternehmen, schätzt der Produktmanager, reicht die gegebene Flexibilität, zwischen dem Messfeld 100 und 250 wählen zu können. 

Aufgrund der exzellenten Datenqualität und der hochgenauen Messergebnisse, lässt sich auch das Basismodell von der Qualitätskontrolle über den Werkzeug- und Formenbau bis hin zum Rapid Manufacturing und Reverse Engineering breit einsetzen. Zwar ist die Messgeschwindigkeit der innovativen Komplettlösung nicht ganz so hoch, wie beim Standardmodell, Fuchs ist sich aber sicher, dass ZEISS „mit diesem Produkt den Nerv der Kunden trifft“. 

Das Kundenfeedback auf der Control gibt ihm Recht: „Die Performance und der Preis überzeugten auf Anhieb.“ Ausgeliefert wird der ZEISS COMET LƎD 2 Base ab Juli 2017. Kundenanfragen prüft ZEISS generell, um sicherzustellen, dass die jeweilige Messaufgabe mit der anvisierten Lösung zufriedenstellend bearbeitet werden kann. Ein Service, der Kunden vor Fehlinvestitionen schützt und sicherstellt, dass das „große Potential der optischen Messtechnik wirklich genutzt werden kann“, so der Produktmanager Fuchs.

Weiterführende Informationen
Published in Presse
Dienstag, 01 August 2017 13:01

3D-Sensor optimiert 3D-Druck

ZEISS COMET LƎD ermöglicht Forschungseinrichtung Wood K plus erstmals einen Soll-Ist-Vergleich. 

SYSTEM / APPLIKATION
ZEISS COMET LƎD 

BRANCHE
Forschung und Entwicklung 

KUNDE
Kompetenzzentrum Holz GmbH (Wood K plus) 


AUFGABENSTELLUNG 
Kompetenzzentrum Holz GmbH oder kurz Wood K plus ist eine führende Forschungseinrichtung für Holz und verwandte nachwachsende Rohstoffe in Europa mit Sitz in Linz, Österreich. Derzeit erforschen rund 115 MitarbeiterInnen in fünf Forschungsbereichen, an vier Standorten (Linz, Tulln, Lenzing, St. Veit), wie sich nachwachsende Rohstoffe für innovative Anwendungen veredeln, bearbeiten und für High-Tech Anwendungen einsetzen lassen.

Dass der wissenschaftliche Output des Kompetenzzentrums international anerkannt wird, belegen zahlreiche – mitunter hoch geränkte – Veröffentlichungen. Allein in 2015 publizierte das Team von Wood K plus über 100 Beiträge in Refereed Scientific Journals, Conference Papers sowie Fachzeitschriften und -büchern. Darüber hinaus zählte das Zentrum im selben Jahr über 50 laufende akademische Arbeiten.

Ein wichtiger Forschungsschwerpunkt der WissenschafterInnen im Bereich Holz Polymer Verbundwerkstoffe ist die Entwicklung und Verarbeitung von Kompositen aus nachwachsenden Rohstoffen und thermoplastischen Kunststoffen (WPC: Wood Polymer Composite und NFC: Natural Fibre Composite) unter anderem mittels 3D-FLM-Druck. Ein Thema, dass aufgrund der enormen Praxisrelevanz für viele Unternehmen aus der Industrie sehr interessant ist. Im Rahmen eines neuen grenzüberschreitenden Pilotprojektes (Interreg Österreich-Bayern 2014-2020; Technologie- und Forschungsplattform „Hybrid Materials“, AB97) konnte das Kompetenzzentrum Holz seine Infrastruktur in Linz um die additive Fertigung mit dem 3D-FLM-Druck erweitern.

Um qualitativ hochwertige Werkstücke mit diesem nach wie vor innovativem Verfahren herstellen zu können, müssen die Abweichungen der 3D-gedruckten Teile von den Soll-Werten ihrer CAD-Modelle bestimmbar sein. Wood K plus investierte deshalb 2016 in einen ZEISS COMET LƎD, der den ForscherInnen erstmals derartige Analysen erlaubt.

LÖSUNG UND PRODUKT
Für den Streifenprojektionssensor der Carl Zeiss Optotechnik GmbH entschieden sich die österreichischen WissenschaftlerInnen insbesondere aufgrund seiner präzisen Messergebnisse, die im Bereich Holz-Polymer-Verbundwerkstoffe, im laufenden Projekt laut den Anwendern „unverzichtbar sind, um qualitative Aussagen über die Soll-Ist-
Abweichungen zu treffen.“

Der ZEISS COMET LƎD ist ein innovativer Sensor zur 3D-Datenerfassung, der auf dem Messprinzip der Steifenprojektion und Blue-LED-Technologie basiert. Hier wird mittels dem blauen LED-Licht ein Streifenmuster auf das jeweilige Messobjekt projiziert. Dieses Muster wird durch die Geometrie des jeweiligen Bauteils spezifisch verzerrt und von einer Kamera erfasst.

Die intuitiv zu bedienende Software ZEISS collin3D, stellt im Anschluss über Triangulationsberechnung jeweils eine Beziehung zwischen dem einzelnen Kamerapixel und einem Punkt auf dem Werkstück her. Die so erzeugte Punktewolke wird dann zum sogenannten Dreiecksnetz im STL-Format umgewandelt, mit dem ein 3D-Modell erzeugt werden kann. Dieses wird dann mittels der Inspektionssoftware INSPECTplus, ebenfalls aus dem Hause ZEISS Optotechnik, für den Soll-Ist-Vergleich mit dem 3D-CAD-Modell herangezogen.

ERGEBNIS / NUTZEN FÜR DEN KUNDEN
Wenige Stunden genügten, um den ZEISS COMET LƎD für den praktischen Einsatz einzuführen. Da das Handling laut den MitarbeiterInnen „einfach und intuitiv ist“, konnten nach einer Kurzvorstellung durch ZEISS alle Geschulten fortan selbständig mit dem ZEISS COMET LƎD arbeiten. Nach mehreren Wochen intensiver Nutzung lernten die MitarbeiterInnen des Kompetenzzentrum Holz dann die Feinheiten des Systems kennen. Dank dieses ausführlichen, mehrtägigen ZEISS Workshops „können wir heute das gesamte Potential des Systems ausschöpfen“.

Derzeit nutzt das Österreichische Forschungsinstitut Wood K plus den ZEISS Sensor insbesondere für die Analyse der mittels 3D-Druck hergestellten Bauteile bzw. für die Detektion der Abweichungen von der im CAD-Modell definierten Soll-Geometrie. Dank der präzisen Messergebnisse gelingt es den WissenschaftlerInnen in Linz, den Druckprozess dabei wie erhofft so zu adaptieren, dass abhängig vom Material die Soll-Ist-Abweichung bereits nach 2-3 Probeläufen im angestrebten bzw. vorgegebenen Toleranzbereich liegt.

Darüber hinaus digitalisieren die MitarbeiterInnen mit dem ZEISS COMET LƎD auch unterschiedliche Spritzgussteile. „So können deutlich schneller als bisher die prozessbedingten Unterschiede bezüglich des Schrumpfverhaltens der jeweils eingesetzten Werkstoffe im Spritzguss verglichen mit dem 3D-Druck evaluiert und korreliert werden“.

VORTEILE / STATEMENT
- „Das Preis-Leistungs-Verhältnis des ZEISS COMET LƎD überzeugt: Wir haben ein umfangreiches System mit hoher Flexibilität und Leistungsfähigkeit zu einem fairen Preis erhalten.“
- „Wir suchten nach einem exakten Digitalisierungssystem. Der ZEISS COMET LƎD erfüllt unsere Anforderung und wurde deshalb bewusst von uns ausgewählt.“
- „Wir analysieren mit dem ZEISS COMET LƎD, ob die mittels 3D-FLM-Druck hergestellten Bauteile von der Soll-Geometrie (CAD) abweichen. Mit dieser Information adaptieren wir den Druckprozess so, dass die vorgegebenen Toleranzen eingehalten werden.“
- „Durch die Zeitersparnis zur Daten unterstützten Anpassung der Prozessparameter für die erforderlichen Toleranzen können sich aufbauend auf unseren Entwicklungsergebnissen investierende Industriefirmen einen raschen Return of Invest erwarten.“
DI Josef Ecker, Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dissertant Holz-Polymer-Verbundwerkstoffe, Kompetenzzentrum Holz GmbH

 
Published in Optische Messtechnik
Ingenieurbüro für Messdienstleistungen stieg auf ZEISS COMET LƎD um. 

SYSTEM / APPLIKATION
ZEISS COMET LƎD 

BRANCHE
Measurement / Messdienstleistungen 

KUNDE
Ing.-Büro Andreas Rühmer, 35088 Battenberg 


AUFGABENSTELLUNG 
Battenberg ist ein kleiner, lediglich 5.500 Seelen zählender Ort in Hessen. Und die Heimat von Andreas Rühmer, dem Gründer und Inhaber eines auf Messdienstleistungen spezialisierten Ingenieurbüros.

Weit über 1.000 Aufträge – überwiegend von Kunden aus der Automobilindustrie – arbeiten der diplomierte Maschinenbauingenieur und seine sieben Mitarbeiter im Jahr ab. Tendenz steigend. Das Leistungsspektrum des Dienstleisters im Bereich Lohnmessungen umfasst sowohl die Erstellung von Erstmusterberichten, als auch die Durchführung von Fähigkeitsuntersuchungen und die Digitalisierung von Bauteilen zur Durchführung von Soll- Ist-Vergleichen sowie für die Flächenrückführung / Reverse Engineering.

Aufgrund immer komplexer werdender Geometrien und der zunehmenden Anzahl von Freiformflächen der Bauteile werden häufiger nur noch wichtige Funktionsmaße taktil oder berührungslos mit 3D-Messmaschinen gemessen. Der Trend geht mehr und mehr zur Digitalisierung der Bauteile und dem Vergleich der somit erzeugten Daten zu den 3D-Daten.

Bereits im Jahr 2011 – nach der Prüfung mehrerer Digitalisierungssysteme – investierte das Ing.-Büro Rühmer in ein berührungsloses 3D-Weisslichtstreifenprojektionssystem von Steinbichler, heute Carl Zeiss Optotechnik GmbH. Drei Jahre lang nutzten er und seine Mitarbeiter das ZEISS COMET 5 System, um Werkstücke schnell zu digitalisieren und mit dem CAD-Modell abzugleichen.

2014 stieg die Firma, die mittlerweile für über 60 Kunden aus dem In- und Ausland arbeitet, auf den genaueren ZEISS COMET LƎD um. „Wir wollten unseren Kunden das aktuellste und innovativste System am Markt bieten“, begründet der visionäre Ingenieur seine Entscheidung.

LÖSUNG UND PRODUKT
Der spezielle 3D-Sensor projiziert blaues LED-Licht als Streifenmuster auf das Messobjekt. Dieses Muster wird durch die Geometrie des jeweiligen Bauteils spezifisch verzerrt und von einer Kamera erfasst. Eine Software stellt über Triangulationsberechnungen jeweils eine Beziehung zwischen der Kamera, dem Projektor und dem projizierten Punkt auf dem Werkstück her. Die so erzeugte Punktewolke wird dann zum sogenannten Dreiecksnetz im Stl-Format umgewandelt. So kann ein 3D-Modell erzeugt werden, das für den Soll-Ist-Vergleich mit dem 3D-CAD-Datensatz herangezogen wird.

ERGEBNIS / NUTZEN FÜR DEN KUNDEN
Derzeit setzt das Ingenieurbüro den ZEISS COMET LƎD ein, für den Nachweis der Profilformen und für die Flächenrückführung. Aufgaben, die der Dienstleister schon mit dem ZEISS COMET 5 System für seine Kunden übernahm. Doch jetzt ist die Auflösung deutlich höher, was einen Soll-Ist-Vergleich selbst feiner Details ermöglicht. Ein Vorteil, der die qualitätsbewussten Kunden und den Messtechnikexperten gleichermaßen „begeistert”. Darüber hinaus sieht Andreas Rühmer noch zwei weitere Punkte warum der ZEISS COMET LƎD im Vergleich zu anderen Systemen „einen deutlichen Fortschritt im Bereich der Digitalisierung” darstellt: 1. eine einfache Umrüstung der Messfelder und 2. geringere Betriebs- und Folgekosten durch die Umstellung auf die LED-Technik.

VORTEILE / STATEMENT

- „Unsere qualitätsbewussten Kunden schätzen die hohe Auflösung des ZEISS COMET LƎD und die mögliche Darstellung selbst feinster Details.”
- „Der Schulungs- und Installationsaufwand war gering – aufgrund unserer Vorkenntnisse, aber vor allem, weil sich die Bedienung intuitiv erschließt.”
- „Mit dem ZEISS COMET LƎD erweitern wir unser Dienstleistungsspektrum und können damit weitere Kunden akquirieren.”

Andreas Rühmer, Ing.-Büro Andreas Rühmer, Battenberg
Published in Optische Messtechnik
Mittwoch, 11 Januar 2017 15:22

Eine neue Dimension der Effizienzsteigerung

3D-Digitalisierung mit dem ZEISS T-SCAN CS+ optimiert Qualitätssicherung und Produktentwicklung. 

SYSTEM / APPLIKATION
ZEISS T-SCAN CS+ 

BRANCHE
Hersteller von Büro- und Objekteinrichtungen 

KUNDE
Wiesner-Hager Möbel GmbH, Altheim - Österrreich 


AUFGABENSTELLUNG 
Die Wiesner-Hager Möbel GmbH aus Altheim in Oberösterreich blickt auf eine fast 170-jährige Geschichte voller innovativer Entscheidungen zurück. Nach Jahrzehnten als reiner Zimmerei- und Baubetrieb diversifizierte die Firma und fertigte ab 1921 auch Möbel. Mit Erfolg. 1930 standen bereits 275 Mitarbeiter in Lohn und Brot. Da die Geschäftsführung zudem früh auf den boomenden Bereich Kino- und Festsaalausstattungen setzte, überstand das Unternehmen auch die Weltwirtschaftskrise und die Kriegsjahre. Dieses Gespür für umsatzbringende Trends verlor das Traditionsunternehmen auch nach 1945 nicht. In den 1960er und 1970er Jahren gehörte die Firma bereits zu den drei renommiertesten europäischen Sitzmöbelproduzenten. Anfang der 80er Jahre erfand sich der Möbelhersteller wieder neu. Es zog sich konsequent aus den Geschäftsfeldern Wohnen, Kino, Theater und Gastronomie zurück und führte nur den Bereich Büro- und Objektausstattung weiter. Mit einer Exportquote von 56 Prozent gehört Wiesner-Hager heute zu den erfolgreichsten europäischen Möbelherstellern.

Um auch zukünftig den wachsenden Qualitätsansprüchen seiner globalen Kunden gerecht zu werden und zudem schneller neue Produkte auf den Markt bringen zu können, wollte die Geschäftsführung die Qualitätssicherung auf ein neues Niveau heben. Die bisher im Rahmen der Qualitätsüberwachung üblichen manuellen Messungen waren dafür schlichtweg zu ungenau und zudem viel zu zeitaufwändig. Ein Nachteil, der auch den Prototypenbau, ja die gesamte Entwicklungsabteilung tangierte. Wiesner-Hager suchte deshalb nach einer schnellen und genauen Messmethode. Und wurde fündig. Die Carl Zeiss Optotechnik GmbH, ehemals Steinbichler Optotechnik GmbH, bot die erhoffte Lösung für die Effizienzsteigerung in der Qualitätssicherung und bei der Produktentwicklung: den handgeführten Laserscanner ZEISS T-SCAN CS+.

LÖSUNG UND PRODUKT
Das Komplettsystem ZEISS T-SCAN CS+ beinhaltet einen Handscanner, eine Trackingkamera sowie optional eine taktile Touchprobe. Über die im dem Handscanner integrierte Laserlinie wird die Oberfläche der jeweiligen Teile berührungslos abgetastet. Und das mit 210.000 Punkten pro Sekunde. Die Trackingkamera detektiert dabei die Position des Scanners, so lassen sich mithilfe der Triangulation 3D-Oberflächendaten berechnen. Mit der Touchprobe können zudem taktil weitere Einzelpunkte aufgenommen werden, um z. B. Lochberandungen oder uneinsichtige Vertiefungen zu erfassen. Die Einsatzbereiche sind dementsprechend vielfältig und reichen von der Qualitätskontrolle über den Werkzeug- und Formenbau, der Designentwicklung bis hin zum Rapid Manufacturing und Reverse Engineering.

ZEISS T-SCAN CS+   ZEISS T-SCAN CS+
Systemaufbau vor Ort                      Scannen eines Bauteils
 
Auch Wiesner-Hager nutzt den Laserscanner für unterschiedliche Aufgaben und Bereiche: in der Entwicklung/CAD, dem Formenbau und der Qualitätssicherung. Die Einführungsphase im Unternehmen war relativ kurz. „Nach drei Tagen Schulung konnten wir das System schon ziemlich gut einsetzen“, betont Günter Weilbold aus der Qualitätssicherung „und nach einem Monat Selbststudium waren wir tief in der Materie.“ Konkret eingesetzt wird das System von ZEISS in der Wareneingangs- und Serienprüfung, beim Prototypenbau, geprüft werden auch Entwicklungsteile, Prüf- und Schweißvorrichtungen.

ERGEBNIS / NUTZEN FÜR DEN KUNDEN
„Unser Investment in den Laserscanner ZEISS T-SCAN CS+ hat sich ausgezahlt. Denn wir erkennen Fehler jetzt bereits während der Produktentwicklung. So bringen wir schneller und kostengünstiger qualitativ hochwertige Produkte auf den Markt“, beschreibt Weilbold weiter.
Aber nicht nur die Produktentwicklung profitiert laut Günter Weilbold von der neuen Messmethode: „Wir detektieren dank der hohen Messgeschwindigkeit und der Prozessgenauigkeit früher als bisher Qualitätsprobleme in der Fertigung und können sie damit auch schneller beheben.“
Die Entscheidung, in den ZEISS T-SCAN CS+ zu investieren, traf das Unternehmen „auch aufgrund des attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnisses und der einfachen Bedienbarkeit des ZEISS Laserscanners.“

VORTEILE / STATEMENT
„Seitdem wir den Laserscanner einsetzen, messen wir schneller und genauer. Wir erkennen früher Fehler und sind jetzt von der Entwicklungsabteilung bis hin zur Qualitätssicherung effizienter.”
Günter Weilbold, Qualitätssicherung, Wiesner-Hager Möbel GmbH


Published in Optische Messtechnik
Donnerstag, 03 November 2016 08:12

Gebündelte Streifenleistung

Schnell und individuell digitalisieren mit dem ZEISS COMET LƎD. 

SYSTEM / APPLIKATION 
ZEISS COMET LƎD 

BRANCHE 
Luft- und Raumfahrt / Aerospace 

KUNDE
RUAG Aerostructures Services GmbH, Wessling - Oberpfaffenhofen 

AUFGABENSTELLUNG 
Mit Nutzung neuster Technologien in den Bereichen Composite, Blech- und Metallbearbeitung produziert, entwickelt und integriert die RUAG Aerostructures Services GmbH in Wessling – Oberpfaffenhofen, vorwiegend strukturelle Baugruppen und Präzisionskomponenten für den Flugzeugstrukturbau. Kernkompetenzen des Unternehmens liegen in spezialisierten Bearbeitungs-, Umform-, Oberflächen-, Montage-, und Umwelttechniken, die sich in großen hochpräzisen Einzelteilen, detailreichen Komponenten oder ganzen Baugruppen und Anlagen wiederspiegeln.

Der branchenvielfältige Kundenstamm reicht von Maschinenbauern und Halbleiterherstellern, über Windkraftspezialisten bis hin zu Unternehmen der Automobilindustrie; die Hauptkunden der Firma RUAG sind jedoch die namhaften Flugzeughersteller.

Um Produkte auf höchstem Qualitätsniveau produzieren zu können, ist die Qualitätssicherung mit Gewährleistung hoher Maßgenauigkeit ein Dreh- und Angelpunkt. Soll- /Ist-Vergleiche von Bauteilen sind in diesem Zusammenhang unumgänglich und berührungslose 3D-Messverfahren bieten hier die effizientesten Möglichkeiten der Datenerfassung.

Ausschlaggebend für die Anschaffung eines Sensors zur 3D-Digitalisierung, war die Realisierung eines Projektes, in dem es notwendig war, den Ist-Zustand von rund 1500 Bauteilen mit einer Genauigkeitstoleranz von +/- 0,05 mm optisch zu erfassen und aus den STL-Dateien CAD-Parts mittels Reverse Engineering zu erzeugen.

LÖSUNG UND PRODUKT
Die Firma RUAG entschied sich nach einer umfangreichen Evaluierung für den Streifenlichtsensor ZEISS COMET LƎD aus dem Hause Carl Zeiss Optotechnik GmbH (ehemals Steinbichler Optotechnik GmbH) mit Sitz in Neubeuern.

Dieses innovative Messsystem zur 3D-Datenerfassung bietet eine sehr komfortable Systemlösung für die gewünschte Anwendung. Es überzeugt dazu durch die intuitiv zu bedienende Software ZEISS INSPECTplus. Die Software in Verbindung mit einem sehr übersichtlichen und strukturierten Systemaufbau ermöglicht, nach einer
viertägigen Schulung, seither ein selbstständiges Arbeiten mit dem System. Die unterschiedlichen Objektive erlauben es, die Messbereiche im Handumdrehen den verschiedenen Bauteilgrößen anzupassen und die geforderten +/- 0,05 mm Maßtoleranz können problemlos gewährleistet werden.

Messaufbau ZEISS COMET L3D mit Drehtisch Rotary   Messaufbau ZEISS COMET L3D mit Drehtisch Rotary                                          
                                        Messaufbau ZEISS COMET LƎD mit Drehtisch Rotary

ERGEBNIS / NUTZEN FÜR DEN KUNDEN
RUAG ist durch die Anschaffung dieses wartungsfreien 3D-Sensors heute in der Lage, Bauteilunterlagen von Komponenten ganz neu zu bewerten. Zwei verschiedene Fertigungszustände können durch die schnelle Generierung von STL-Dateien unmittelbar miteinander verglichen und bewertet werden. Einhergehend hiermit ist die Möglichkeit, diese neue und zeitsparende Art der Soll- /Ist- Datenanalyse kurzerhand in neue Prozessketten der Qualitätssicherung einzugliedern. Die enorm kurzen Messzeiten von unter zwei Sekunden pro Einzelaufnahme ermöglichen eine nie da gewesene Effektivität. Nicht zu vergessen ist, dass sich das System dank der unzähligen Befestigungsmöglichkeiten (Stand-Fuß bis Wandhalterung) optimal seinen Umgebungsbedingungen anpasst.

VORTEILE / STATEMENT
• Sehr hohe Maßgenauigkeit
•  Übersichtlicher und strukturierter Systemaufbau
• Einfach, flexibel und schnell bedienbar
• Nur vier Tage Schulungsaufwand
• Soll- /Ist- Vergleiche
• Vergleich verschiedener Fertigungsstadien
• Intuitiv zu bedienende Software

„Es ist kaum zu glauben, wie schnell wir mit dem ZEISS COMET LƎD in der Lage waren, produktiv zu arbeiten. Das System bietet uns unzählbar viele Möglichkeiten der Datenerfassung und ermöglicht uns, in der Qualitätssicherung neue Prozesse zu definieren, die effizientere Genauigkeitskontrollen zulassen.“
Guido Maier, Fachteamleiter Measuring Technology, RUAG Aerospace Structures GmbH - Gilching


Published in Optische Messtechnik

Flüssig durch die Produktion:

Um gefährliche Schwingungen in Schiffsmotoren abzufedern, müssen elastische Kupplungen exakt auf das jeweilige Schiff und den Motor ausgelegt sein. Entsprechend vielfältig sind die Kupplungsmodelle und -varianten des Herstellers VULKAN Kupplungs- und Getriebebau. Für eine Bestandsaufnahme zahlreicher Kupplungskomponenten suchte das Unternehmen nach einer schnellen und akkuraten Lösung, um diese zu digitalisieren – und entschied sich für einen Laserscanner
T-SCAN CS von ZEISS.
> Ausführlichen Anwenderbericht downloaden

Herausforderung: Große Variantenzahl zu erfassen
Die Kupplungen der Produktlinie RATO S von VULKAN bestehen aus mehreren Gussteilen. Um die Elastizität der Kupplung zu erreichen, werden je zwei davon im Vulkanisationsverfahren durch Gummi miteinander verbunden. Das Problem: Technische Zeichnungen und tatsächliche Gussteile stimmten nicht hundertprozentig überein. Dadurch entstand Ausschuss bzw. die Mitarbeiter mussten Zeit in die Nacharbeit investieren. Um den Produktionsprozess zu verbessern, war zunächst eine Bestandsaufnahme der Gussteile nötig. „Wir haben bei der Produktlinie RATO S über 40 Varianten und Baugrößen“, sagt Andreas Ladwig, Junior Lean Production Officer, „Um deren Geometrie mit Messschiebern aufzunehmen, hätten wir Jahre gebraucht.“ Eine schnellere und genauere Vorgehensweise war gefragt.

Lösung: Handgeführter Laserscanner T-SCAN CS
VULKAN führte einen Laserscanner T-SCAN CS von ZEISS ein. Er digitalisiert die Topographie des Werkstücks mit 210.000 Einzelpunkten pro Sekunde. Aus diesen Punktewolken generiert die Datenaufnahme-Software von ZEISS ein 3D-Modell des Werkstücks. Der Bediener spannt die Gussteile dazu auf einem Schraubstock in der Fertigungshalle auf. Während des Scannens erfasst die auf einem Stativ aufgestellte Trackingkamera T-TRACK CS+ die Bewegung des Laserscanners. So registriert sie die gewonnenen Punkte in einem virtuell aufgespannten Koordinatensystem.

Nutzen: Schnell digitalisiert, Ausschuss reduziert
In der Software INSPECTplus von ZEISS verglichen Ladwig und seine Kollegen die CAD-Modelle mit den Scans. Sie aktualisierten dann die „alten“ CAD-Modelle und schickten sie den Gusslieferanten. Die daraus resultierenden “neuen“ Gussteile unterzogen sie wiederum per Laserscan einer Erstmusterprüfung. „Es geht wahnsinnig schnell“, betont Ladwig, „Wenn mein Kollege vormittags scannt und ich nachmittags Zeit für die Analyse habe, bringen wir das Teil in einem Arbeitstag durch den Erstmusterprüfbericht. Früher hätten wir dafür Wochen gebraucht.“ Im Zuge des Optimierungsprozesses sanken die Ausschusszahlen stark, ebenso wie der Aufwand für die Nacharbeit der Gussteile.

Erfolge:
• Schnell und präzise digitalisiert
• Produktionsprozess beschleunigt
• Ausschuss und Nacharbeit reduziert

> Laden Sie sich den vollständigen Anwenderbericht herunter

> Das Video bei VULKAN sehen Sie hier

               ZEISS T-SCAN    ZEISS T-SCAN


Published in Optische Messtechnik
Freitag, 11 Dezember 2015 08:46

Praxisnahe Ausbildung mit COMET 5 Sensor

HTL Wolfsberg setzt für eine technisch aktuelle Ausbildung, auf ein Digitalisierungssystem aus dem Hause ZEISS Optotechnik. 

SYSTEM / APPLIKATION
COMET 5

BRANCHE
University / Education

KUNDE
Höhere Technische Bundeslehranstalt Wolfsberg


AUFGABENSTELLUNG
Die HTL Wolfsberg ist eine 5-jährige, höhere technische Berufsbildende Lehranstalt. In der Tagesschule bietet HTL Wolfsberg die Ausbildung in den vier Fachrichtungen, Automatisierungstechnik, Mechatronik, Betriebsinformatik und Maschinenwesen an.

Für Berufstätige gibt es die Möglichkeit, im Rahmen der Abendschule, die höhere Lehranstalt für Berufstätige, mit den Fachrichtungen Automatisierungstechnik und Wirtschaftsingenieurwesen zu besuchen.

Die HTL Wolfsberg strebt eine ganzheitliche und umfassende Ausbildung an, die sowohl Allgemeinbildung als auch fachtheoretisches Wissen vermittelt. Konstruktions- und Entwurfsübungen, praktische Einheiten im Laboratorium und den Werkstätten sorgen für Praxisnähe.

Grund für die große Investition in einen 3D Scanner war, den Schülern und Studenten eine technisch aktuelle Ausbildung im Zuge der gesamten Produktentwicklung bieten zu können. In der modernen Produktentwicklung sind Themen wie 3D Scanner und 3D Drucker nahezu nicht mehr wegzudenken. Auch der Prozess der Bauteilrückführung in ein CAD Modell und die Weiterverarbeitung geben den Absolventen eine für das weitere Berufsleben oder für das Studium vorteilhafte Grundausbildung mit.

LÖSUNG UND PRODUKT
Maßgebend für die Kaufentscheidung war die Genauigkeit und Flexibilität des COMET 5 Sensors.

Der COMET 5 Sensor bietet mit seinem kompakten Systemaufbau hohe Mobilität und erlaubt so den Einsatz an unterschiedlichen Standorten. Durch die einfache Handhabung und die bedienerfreundliche Software, die vielfältige Funktionen und Analysetools beinhaltet, profitiert der Anwender von maximaler Bedienerfreundlichkeit. Nicht zuletzt wird dadurch eine professionelle Anwendung unterstützt, die für eine fundierte Ausbildung unverzichtbar ist.

Da die HTL Wolfsberg auch spritzgusstechnisch sehr gut ausgestattet ist, werden Werkzeugverschleißmessungen an den Spritzgusskavitäten durchgeführt und analysiert.

ERGEBNIS / NUTZEN FÜR DEN KUNDEN
Der Einsatz eines COMET 5 Sensors bietet nicht nur den Schülern und Studenten die Möglichkeit, eine Ausbildung nach neustem Stand der Technik zu erhalten, sondern schafft der HTL Wolfsberg auch ein Alleinstellungsmerkmal, welches die Ausbildungsqualität dieses Standortes wiederspiegelt.

Neben den bereits oben genannten Einsatzmöglichkeiten ist es der HTL Wolfsberg möglich, mit dem COMET 5 Sensor für Partnerfirmen aus der Wirtschaft (Schulpartner) komplexe Messaufgaben und Bauteilerfassungen gemeinsam mit den Schülern durchzuführen, sodass eine direkte Verbindung zwischen „Klassenzimmer“ und realer Arbeitswelt hergestellt wird.

Mittelfristig ist die Nutzung in allen Ausbildungsbereichen geplant, wobei vorerst der Einsatz in den Bereichen Mechatronik und Maschinenwesen forciert wird. Bis zur Anschaffung des COMET 5 Sensors war noch kein ähnliches System vorhanden. Lediglich im Bereich der 2D Bildverarbeitung gab es bereits Laboreinrichtungen.

          Digitalisierung einer Holzskulptur mit sehr vielen Freiheitsgraden – Übungsbeispiel zur Bauteilnachbearbeitung     Digitalisierung einer Holzskulptur mit sehr vielen Freiheitsgraden – Übungsbeispiel zur Bauteilnachbearbeitung
Digitalisierung einer Holzskulptur mit sehr vielen Freiheitsgraden – Übungsbeispiel zur Bauteilnachbearbeitung

VORTEILE / STATEMENT
• Technisch aktuelle Ausbildung
COMET 5 schafft Alleinstellungsmerkmal
• Genauigkeit, Flexibilität und Mobilität des COMET 5 Sensors
• Software mit vielfältigen Funktionen und Analysetools

„Die Merkmale Genauigkeit und Flexibilität waren maßgebend bei der Kaufentscheidung. Darüber hinaus war die technisch äußerst kompetente Beratung und Unterstützung hinsichtlich der Auswahl eines passenden Systems vorzüglich. Die Möglichkeit, mit dem System portabel an unterschiedlichen Orten schnell und unkompliziert Aufnahmen zu erstellen, sind ebenfalls sehr wichtig. Die Software mit den vielfältigen Funktionen und Analysetools sind für eine fundierte Ausbildung und eine professionelle Anwendung unverzichtbar.”
Prof. Dipl. Ing. Markus J. Liebhard, HTL Wolfsberg



Published in Optische Messtechnik

Zwei ZEISS Optotechnik Systeme ermöglichen die 3D Digitalisierung von Bauteilen bei der Sonnplast GmbH. 

SYSTEM / APPLIKATION 
T-SCAN CS und COMET LƎD

BRANCHE 
Spritzguss- und Montagetechnik

KUNDE 
Sonnplast GmbH


AUFGABENSTELLUNG 
Die Sonnplast GmbH ist Hersteller hochpräziser technischer Formteile aus thermoplastischen Kunststoffen im Ein- und Mehrkomponenten-Spritzgießverfahren mit Sitz in Sonneberg (Thüringen). Als Lieferant für Automobilhersteller und namhafte Automobilzulieferer ist das Unternehmen mit einem breit gefächerten Portfolio von Produkten, wie Sitzblenden, Lüfterklappen und Cupholder auf dem Markt bekannt.

Um den hohen Qualitätsansprüchen an die Interieur- und Exterieurteile gerecht zu werden, verwendet die Sonnplast GmbH zur Qualitätsprüfung diverse Systeme: 3D-Koordinatenmessmaschine, Profilprojektor, Messmikroskop, Höhenmessgerät und Handmessmittel, wie Messschieber und Bügelmessschrauben.

Zur Erweiterung des Messraums war die Firma auf der Suche nach einem optischen Messsystem für kleine und großflächige Bauteile. Da die Firma Sonnplast GmbH nach ISO/TS 16949 zertifiziert ist, bestand die Anforderung an das neue System, dass es mit höchster Genauigkeit arbeiten muss. Zudem sollte es die Aufgaben der Messtechniker erleichtern und auch eine Zeitersparnis im täglichen Arbeitsalltag mit sich bringen.

LÖSUNG UND PRODUKT
Die Lösung fand die Firma Sonnplast GmbH mit zwei Systemen der Carl Zeiss Optotechnik GmbH: T-SCAN CS und COMET LƎD.

Mit dem handgeführten Laserscanner T-SCAN CS lassen sich auch große Bauteile schnell, intuitiv und hochpräzise in 3D scannen. Der 3D-Sensor COMET LƎD, der auf Streifenlichtprojektion basiert, liefert eine exzellente Datenqualität sowie ebenfalls hochgenaue Messergebnisse. Daher ist auch er ideal in der Qualitätskontrolle einsetzbar.


ERGEBNIS / NUTZEN FÜR DEN KUNDEN
Beide Systeme werden täglich eingesetzt und eignen sich für fast alle kleinen bis großen Bauteile, die die Firma produziert. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Bauteile aus einer Komponente oder mehreren Komponenten bestehen. Die Messungen beinhalten Erstbemusterungen, Requalifizierungen sowie Überprüfungen in der täglichen Serienproduktion.

Eine große Zeitersparnis durch den Einsatz der Systeme ist erkennbar. Die großen Vorteile bestehen darin, dass die Bauteile bereits in der Software vorausgerichtet und eine Aussage über das komplette Bauteil getroffen werden kann. Bei anderen Messgeräten war es bis zur Anschaffung der Systeme nur möglich, die Bauteile punktuell zu prüfen. Jetzt erhält die Firma in kürzester Zeit Aussagen über Maßhaltigkeiten sowie einen eventuellen Verzug am Bauteil. Dies ermöglicht z. B. ein weiteres Feature, der „Falschfarbenvergleich“. Dadurch ist die Sonnplast GmbH auch in der Lage, viel schneller Einfluss auf die aktuelle Produktion oder anstehende Werkzeugkorrekturen bei Erstbemusterungen zu nehmen.

Ein wichtiges Thema für die Sonnplast GmbH ist die Portabilität bei Versendung der ZEISS Optotechnik Systeme. Diese ist durch die einfache Montage und Demontage sowie die mitgelieferten Rollkoffer hervorragend gegeben. Die gute Bedienbarkeit sowie die Flexibilität der Systeme erleichtern zudem die Arbeit im Alltag sehr.

Sollte sich das Bauteilspektrum im Laufe der Zeit ändern oder vergrößern, ist die Firma in der Lage, die Systeme zu erweitern. Möglich ist dies aufgrund verschiedener austauschbarer Messfelder, mit denen jede Bauteilgröße gemessen und ausgewertet werden kann.

Da die Software zur Bedienung sehr benutzerfreundlich gestaltet ist, waren alle Mitarbeiter in der Lage, sofort nach der dazugehörigen Schulung selbständig mit den Systemen zu arbeiten.

„Natürlich steht für unser Unternehmen auch immer das Preis-Leistungsverhältnis im Fokus. Dieses sehe ich persönlich bei den beiden Systemen als sehr gut“, so Herr Lengert, Teamleiter Messtechnik.

Das Servicenetz ist kurz nach einer Neuanschaffung sehr wichtig. Bei Fragen, die sich eventuell im täglichen Umgang mit den Systemen stellen, stehen jederzeit kompetente und freundliche Mitarbeiter der Carl Zeiss Optotechnik GmbH am Servicetelefon zur Verfügung.
Dank des ZEISS Optotechnik Streifenlichtsensors und des handgeführten Laserscanners wird das Unternehmen für die nächste Zeit rundum Wettbewerbsfähig sein. Je nach Erweiterung des Unternehmens, wird sich zeigen, ob in langfristiger Zukunft auch eine Vergrößerung im Bereich der Messtechnik stattfinden wird. Da die Systeme miteinander kompatibel sind, stellt eine mögliche Erweiterung in Zukunft kein Problem dar.

Der ROI wird seitens von Herrn Lengert sehr hoch eingeschätzt. Die beiden Systeme bringen auf lange Sicht gesehen eine sehr große Arbeitszeitersparnis. Somit können viel mehr Bauteile in einer kürzeren Zeit gemessen werden. Dies bringt auch eine Ersparnis der Mitarbeiterkosten mit sich. Außerdem sind die beiden ZEISS Optotechnik Systeme bis auf die Kalibrierung nahezu wartungsfrei. Durch modernste Technik, wie die LED-Sensoren im COMET LƎD, haben die Systeme eine lange Lebensdauer und eine sehr gute Energieeffizienz. Die laufenden Kosten der Geräte halten sich daher im Rahmen. Bei langjährigem Einsatz muss dies ebenfalls in Betracht gezogen werden.


VORTEILE / STATEMENT

•    Systeme eignen sich für kleine und große Bauteile, unabhängig der Zahl ihrer Komponenten
•    Deutlich erkennbare Zeitersparnis
•    Hohe Portabilität der Systeme
•    Möglichkeit der Erweiterbarkeit der Systeme

„Wir sind mit unseren ZEISS Optotechnik Systemen zu 100 Prozent zufrieden. Sie arbeiten zuverlässig und schnell. Die Bedienung ist sehr einfach und erleichtert die Arbeit jeden Tag erheblich.”
Maik Lengert, Teamleiter Messtechnik, Sonnplast GmbH

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Anfahrt / Adresse



Carl Zeiss Optotechnik GmbH
Georg-Wiesböck-Ring 12
83115 Neubeuern
+49 8035 8704 0


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