Carl Zeiss Optotechnik GmbH - Optische Messtechnik
Dienstag, 11 Juli 2017 10:06

Visualisierte Maßabweichung

Spritzgusshersteller beschleunigt mit ZEISS COMET LƎD sowohl Qualitätssicherung als auch Prüfung von Erstmustern. 

SYSTEM / APPLIKATION
ZEISS COMET LƎD 

BRANCHE
Spritzguss / Baugruppenmontage 

KUNDE
EMKA-Plast GmbH, Hille 


AUFGABENSTELLUNG 
Die ostwestfälische Firma EMKA-Plast GmbH konstruiert, fertigt und montiert in Hille im Kreis Minden-Lübbecke seit 20 Jahren Artikel und Baugruppen aus Kunsstoff. Mittlerweile arbeitet die 25 Mitarbeiter zählende Firma für eine Vielzahl von international tätigen Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Branchen.
Um die zahlreichen Kundenaufträge abarbeiten zu können, sind in Hille 17 Spritzgießmaschinen im Einsatz. Und zwar rund um die Uhr. Sie pressen mit Druck flüssigen Kunststoff in Spritzgießwerkzeuge, die jeweils die Form und die Oberflächenbeschaffenheit der zu produzierenden Teile bestimmen. Auch wenn der Spritzguss heute ein gängiges Verfahren ist, trivial ist der Fertigungsprozess angesichts der engen Qualitätsvorgaben der Kunden nicht. Insbesondere, wenn wie in Hille üblich, auch Einlegeteile in das Spritzgusswerkzeug, welches EMKA-Plast in der Regel selbst produziert, eingelegt und mit Kunststoff umspritzt werden. Bei den Einlegteilen, den sogenannten Inserts, handelt es sich zumeist um Gewindebuchsen, Kontakte, Bleche oder Spulen. Auch die Umspritzung von anderen Bauteilen wie Magneten oder Platinen ist in Hille möglich.

Um die Qualität seiner breiten Produktpalette zu sichern, arbeitet der Mittelständler mit einer 3D-Messmaschine, die optisch und taktil misst. Doch das dauert. Insbesondere dann, wenn Teile mit 200 oder mehr Spezifikationen geprüft werden müssen. Der Hersteller von Kunststoffteilen suchte deshalb nach einem Digitalisierungssystem, das einen schnellen Soll-Ist-Vergleich ermöglicht. Insbesondere für die Erstbemusterungsberichte sollte sich das System eignen. Ganz wichtig war für die Geschäftsführung zudem, dass das Handling einfach und die Schulung der Mitarbeiter nicht mehr als eine Woche benötigt.

LÖSUNG UND PRODUKT
Der Streifenprojektionssensor der Carl Zeiss Optotechnik GmbH punktete sowohl bei der Geschäftsführung als auch bei dem Mitarbeiter in der Qualitätssicherung, der das System mittlerweile täglich nutzt. Insbesondere die im Vergleich zu anderen 3D-Digitalisierungsmethoden sehr präzisen Ergebnisse und die beeindruckende Schnelligkeit gegenüber taktilen Messverfahren überzeugten sofort.

Der innovative ZEISS COMET Sensor zur 3D-Datenerfassung basiert auf Streifenprojektion und Blue-LED-Technologie. Er projiziert blaues LED-Licht als Streifenmuster auf das Messobjekt. Dieses Muster wird durch die Geometrie des jeweiligen Bauteils spezifisch verzerrt und von einer Kamera erfasst. Eine Software stellt über Triangulationsberechnungen jeweils eine Beziehung zwischen dem einzelnen Kamerapixel und einem Punkt auf dem Werkstück her. Die so erzeugte Punktewolke wird dann zum sogenannten Dreiecksnetz im Stl-Format umgewandelt, mit dem ein 3D-Modell erzeugt werden kann. Dieses wird dann für den Soll-Ist-Vergleich mit dem 3D-CAD-Modell herangezogen.

ERGEBNIS / NUTZEN FÜR DEN KUNDEN
Fünf Tage reichten, um die Streifenlichtprojektion bzw. das System von ZEISS bei dem Hersteller von Kunsstoffteilen einzuführen. Während dieser Zeit arbeitete ein Mitarbeiter der ZEISS Optotechnik zwei Mitarbeiter von EMKA-Plast vor Ort in Hille ein. Für den Qualitätsverantwortlichen „reichte die Woche vollkommen, um den ZEISS COMET LƎD sicher und für verschiedene Aufgaben einsetzen zu können”. Denn dank der exzellenten Datenqualität ist der Anwendungsbereich auch bei dem Hersteller von Spritzgussteilen breit.

Insbesondere bei der Erstellung von Erstmusterprüfberichten spielt laut EMKA-Plast „das System seine voll Stärke aus”. Neben der deutlichen Zeitersparnis im eigenen Unternehmen hebt das Unternehmen noch einen Vorteil heraus: Die Kunden können dank der farblichen Darstellung des Soll-Ist-Vergleiches jetzt auf einen Blick sehen, ob alle Spezifikationen im Rahmen liegen. „Das ist deutlich weniger mühsam und zeitaufwändig als das Durcharbeiten von mitunter fast endlosen Tabellenspalten voller Ist- und Soll-Daten.”

VORTEILE / STATEMENT
- „Auch wenn derzeit noch konkrete Zahlen für einen validen Vorher-Nachher-Vergleich fehlen, steht außer Frage, dass der Einsatz des ZEISS COMET-Systems EMKA-Plast bei der Erstellung der Erstmusterprüfberichte unglaublich viel Zeit spart.”
- „Die Kunden profitieren ebenfalls vom Einsatz des ZEISS COMET-Systems. Denn die Erstmusterprüfberichte sind jetzt dank der farblichen Soll-Ist-Vergleiche einfacher und schneller zu lesen, das reduziert auch auf Kundenseite den zeitlichen Aufwand.”
- „Das Handling des ZEISS COMET-Systems ist ausgesprochen einfach. Nach wenigen Tagen ließ es sicher bedienen.”
Qualitätsprüfung, EMKA-Plast GmbH
Published in Optische Messtechnik
Ingenieurbüro für Messdienstleistungen stieg auf ZEISS COMET LƎD um. 

SYSTEM / APPLIKATION
ZEISS COMET LƎD 

BRANCHE
Measurement / Messdienstleistungen 

KUNDE
Ing.-Büro Andreas Rühmer, 35088 Battenberg 


AUFGABENSTELLUNG 
Battenberg ist ein kleiner, lediglich 5.500 Seelen zählender Ort in Hessen. Und die Heimat von Andreas Rühmer, dem Gründer und Inhaber eines auf Messdienstleistungen spezialisierten Ingenieurbüros.

Weit über 1.000 Aufträge – überwiegend von Kunden aus der Automobilindustrie – arbeiten der diplomierte Maschinenbauingenieur und seine sieben Mitarbeiter im Jahr ab. Tendenz steigend. Das Leistungsspektrum des Dienstleisters im Bereich Lohnmessungen umfasst sowohl die Erstellung von Erstmusterberichten, als auch die Durchführung von Fähigkeitsuntersuchungen und die Digitalisierung von Bauteilen zur Durchführung von Soll- Ist-Vergleichen sowie für die Flächenrückführung / Reverse Engineering.

Aufgrund immer komplexer werdender Geometrien und der zunehmenden Anzahl von Freiformflächen der Bauteile werden häufiger nur noch wichtige Funktionsmaße taktil oder berührungslos mit 3D-Messmaschinen gemessen. Der Trend geht mehr und mehr zur Digitalisierung der Bauteile und dem Vergleich der somit erzeugten Daten zu den 3D-Daten.

Bereits im Jahr 2011 – nach der Prüfung mehrerer Digitalisierungssysteme – investierte das Ing.-Büro Rühmer in ein berührungsloses 3D-Weisslichtstreifenprojektionssystem von Steinbichler, heute Carl Zeiss Optotechnik GmbH. Drei Jahre lang nutzten er und seine Mitarbeiter das ZEISS COMET 5 System, um Werkstücke schnell zu digitalisieren und mit dem CAD-Modell abzugleichen.

2014 stieg die Firma, die mittlerweile für über 60 Kunden aus dem In- und Ausland arbeitet, auf den genaueren ZEISS COMET LƎD um. „Wir wollten unseren Kunden das aktuellste und innovativste System am Markt bieten“, begründet der visionäre Ingenieur seine Entscheidung.

LÖSUNG UND PRODUKT
Der spezielle 3D-Sensor projiziert blaues LED-Licht als Streifenmuster auf das Messobjekt. Dieses Muster wird durch die Geometrie des jeweiligen Bauteils spezifisch verzerrt und von einer Kamera erfasst. Eine Software stellt über Triangulationsberechnungen jeweils eine Beziehung zwischen der Kamera, dem Projektor und dem projizierten Punkt auf dem Werkstück her. Die so erzeugte Punktewolke wird dann zum sogenannten Dreiecksnetz im Stl-Format umgewandelt. So kann ein 3D-Modell erzeugt werden, das für den Soll-Ist-Vergleich mit dem 3D-CAD-Datensatz herangezogen wird.

ERGEBNIS / NUTZEN FÜR DEN KUNDEN
Derzeit setzt das Ingenieurbüro den ZEISS COMET LƎD ein, für den Nachweis der Profilformen und für die Flächenrückführung. Aufgaben, die der Dienstleister schon mit dem ZEISS COMET 5 System für seine Kunden übernahm. Doch jetzt ist die Auflösung deutlich höher, was einen Soll-Ist-Vergleich selbst feiner Details ermöglicht. Ein Vorteil, der die qualitätsbewussten Kunden und den Messtechnikexperten gleichermaßen „begeistert”. Darüber hinaus sieht Andreas Rühmer noch zwei weitere Punkte warum der ZEISS COMET LƎD im Vergleich zu anderen Systemen „einen deutlichen Fortschritt im Bereich der Digitalisierung” darstellt: 1. eine einfache Umrüstung der Messfelder und 2. geringere Betriebs- und Folgekosten durch die Umstellung auf die LED-Technik.

VORTEILE / STATEMENT

- „Unsere qualitätsbewussten Kunden schätzen die hohe Auflösung des ZEISS COMET LƎD und die mögliche Darstellung selbst feinster Details.”
- „Der Schulungs- und Installationsaufwand war gering – aufgrund unserer Vorkenntnisse, aber vor allem, weil sich die Bedienung intuitiv erschließt.”
- „Mit dem ZEISS COMET LƎD erweitern wir unser Dienstleistungsspektrum und können damit weitere Kunden akquirieren.”

Andreas Rühmer, Ing.-Büro Andreas Rühmer, Battenberg
Published in Optische Messtechnik
Freitag, 24 Februar 2017 13:18

Schnelle Streifen für die Form

3D-Sensor von ZEISS beschleunigt Digitalisierung von Werkstücken


Die optische Messtechnik ist zwar kein neues, dafür aber ein topaktuelles Thema für Unternehmen. Insbesondere das Streifenprojektionsverfahren eröffnet ihnen vielfältige Möglichkeiten, wie Anwender verdeutlichen, die den 3D-Sensor ZEISS COMET LƎD einsetzen. Die Carl Zeiss Optotechnik GmbH hat jetzt ein Nachfolgemodell dieses Sensors auf den Markt gebracht.

„Auch wenn sich nicht alle Messaufgaben optisch lösen lassen, eignen sie sich für immer mehr industrielle Anwendungen“, sagt Dr. Marcus Steinbichler, Geschäftsführer ZEISS Optotechnik. Der große Vorteil aller optischen 3D-Messverfahren ist ihre Schnelligkeit, mit der sie sehr viele, dicht nebeneinander liegende Messpunkte aufnehmen. Und ein Ende der Beschleunigung scheint nicht in Sicht. ZEISS hat mit seinem neuen 3D-Sensor ZEISS COMET LƎD 2 die Messzeit im Vergleich zum Vorgängermodell jetzt sogar auf eine Sekunde pro Sequenz halbiert und damit auf bis zu 5 Millionen Messpunkte pro Sekunde. „Mit unserem neuen Gerät machen wir die Streifenprojektion noch interessanter für die Unternehmen“, ist sich Steinbichler daher sicher. Die Erwartungen des Geschäftsführers scheinen nicht überzogen, denn auch das Vorgängermodell, der ZEISS COMET LƎD, wird bereits vielfältig eingesetzt.

Blaues Licht macht Geometrie sichtbar


Der ZEISS COMET LƎD ist, wie auch das Nachfolgemodell ZEISS COMET LƎD 2, ein 3D-Sensor für die Streifenlichtprojektion. Bei diesem optischen Verfahren projiziert ein Projektor blaues LED-Licht als Streifenmuster auf das Messobjekt. Dieses Muster wird durch die Geometrie des jeweiligen Bauteils spezifisch verzerrt und von einer Kamera erfasst. Eine Software stellt über Triangulationsberechnungen jeweils eine Beziehung zwischen dem einzelnen Kamerapixel und einem Punkt auf dem Werkstück her. Die so erzeugte Punktewolke wird dann zum sogenannten Dreiecksnetz im Stl-Format umgewandelt, mit dem ein 3D-Modell erzeugt werden kann, das für den Soll-Ist-Vergleich über das 3D-CAD-Modell herangezogen wird. Im Vergleich zum Laserscanner liefert die Streifenlichtprojektion präzisere Ergebnisse. Damit eignet sich dieses Verfahren besonders gut für die Qualitätssicherung, wie folgende Anwendungen zeigen.

Qualität im Fokus


„Gute Qualität ist von ausschlaggebender Wichtigkeit: Man kann alles immer noch besser machen.“ Eine Aussage, die Ernst Mahle, Firmengründer des MAHLE Konzerns, zwar vor mehr als 100 Jahren traf, die heute jedoch immer noch zu den wichtigsten Handlungsmaximen des Unternehmens gehört. Aus diesem Grund definiert die MAHLE Behr GmbH & Co. KG mit Sitz in Stuttgart immer wieder aufs Neue Standards in der Qualitätsplanung, während der Pro-duktentwicklung sowie beim Serienanlauf und überwacht konsequent die internen Produktionsprozesse. Als MAHLE 2013 die Firma Behr übernahm – ein deutsches Familienunternehmen, das u. a. Vollklimageräte in Pkws fertigt – fiel eine grundlegende Entscheidung: Die zur Herstellung von Abgaskühlern für Pkw und Lkw verwendeten Edelstahl-Rechteckrohre mit Prägung sollten in Zukunft nicht mehr zugeliefert, sondern auf einer dafür speziell geplanten Fertigungslinie produziert werden. Dies erforderte eine stichprobenartige Dimen-sionsprüfung für die Serienprüfung und damit einhergehend ein neues Messsystem.

Gesamte Fläche im Blick

MAHLE Behr definierte mehrere Voraussetzungen an ein neues Messsystem. So sollte es beispielsweise eine flächige Auswertung der Wandstärke über dem Prägebereich des Rohres sowie der Rohrenden ermöglichen. Außerdem waren ein automatisierter Messprozess und ein kompaktes Messsystem gefragt, da die Anlagenbediener die Messungen in einem kleinen Messraum direkt an der Fertigungslinie durchführen sollten. Das Messsystem sollte des Weiteren einfach zu duplizieren sein, damit es weltweit für zukünftige Fertigungslinien einsetzbar ist. Der Streifenlichtsensor ZEISS COMET LƎD erfüllte all diese Voraus-setzungen. Und versetzte die Maschinenbediener u. a. dank der Falschfarbendarstellung in die Lage, Feinjustierungen der Schieber an der Prägepresse vorzunehmen und trotzdem die geforderte Mindestwandstärke nicht zu unterschreiten. Darüber hinaus wurden geometrische Dimensionen geprüft, um eine fehlerfreie automatisierte Montage zu ermöglichen.

Messdauer verkürzt


Nicht nur MAHLE Behr, auch die HERU Werkzeugbau GmbH & Co. KG nutzt den Streifenlichtsensor für anspruchsvolle Anwendungen in der Qualitätskontrolle. Das 1987 gegründete Unternehmen entwickelt und fertigt u. a. komplexe Blechumformteile sowie zahlreiche Werkzeuge. Um die hohe Qualität der Produkte zu gewährleisten, wurden in der Vergangenheit ausschließlich taktile Messgeräte eingesetzt. Doch der Wunsch nach einer schnelleren, serienbegleitenden und berührungslosen Messung rückte nach und nach in das Zentrum der Qualitätssicherung. „Wir haben uns inzwischen so sehr an dieses komfortable Messsystem gewöhnt, dass wir uns eine Qualitätssicherung ohne den ZEISS COMET LƎD Sensor nicht mehr vorstellen können“, betont Markus Hesse, Geschäftsleitung HERU Werkzeugbau GmbH & Co. KG, Lennestadt-Grevenbrück, „Wir hätten diesen Schritt schon viel früher wagen sollen“. Insbesondere die Möglichkeit, schnell und mit geringem Aufwand Soll-/Ist-Vergleiche vorzunehmen, die leichte Bedienbarkeit und die schnelle Erfassung neuer Bauteile überzeugten das Unternehmen. So ist die Messdauer komplexer Bauteile mit zwei Sekunden pro Einzelaufnahme, wie erhofft, extrem kurz.

Schnellere Produktentwicklung


Der ZEISS COMET LƎD Sensor spielt jedoch nicht nur in der Qualitätssicherung seine Vorteile aus. Viele Unternehmen setzen das Gerät auch für die Produktentwicklung ein, so wie der Schuhproduzent Lorenz Shoe Group AG aus Österreich. Bei der Entwicklung neuer Schuhmodelle wird im ersten Schritt ein Urmodell gefertigt, das als Basis für die weitere Serienproduktion dient. Um schneller neue Modelle zu kreieren, suchte die über 1.000 Mitarbeiter beschäftigende Firma nach einem Messsystem zur Leisten-Digitalisierung mit anschließender 3D-Sohlen-Entwicklung. Dank des 3D-Sensors und des Drehtischs zur Positionierung der Komponenten wird das Urmodell jetzt einfach und schnell gemessen und die Grunddaten werden in wenigen Schritten erzeugt. „Mit der Einführung des ZEISS COMET LƎD Sensors konnten die Durchlaufzeiten in der Entwicklung um ein Vielfaches verkürzt werden“, freut sich Florian Kaidlsdorfer, Entwickler bei der Lorenz Shoe Group, „Dies ermöglicht uns eine schnellere Umsetzung in der Reaktion auf Modetrends und die Entwicklung von Zwischenkollektionen für das eigene weltweite Retail-Business.“


3D-Daten für Unikate

Die Cristalica GmbH, ein Glaswerk aus Döbern, Deutschland, geht bei der Produktentwicklung sogar noch einen Schritt weiter als die Lorenz Shoe Group. Sie ermöglicht dem Endkunden, vorhandene 3D-Modelle ihrer Produkte zu verändern und damit Unikate zu kreieren. Vor der Einführung des ZEISS COMET LƎD Sensors mussten dafür die Muster aufwändig manuell gemessen und erfasst werden, um sie anschließend digital darzustellen. Das portable ZEISS Gerät macht die 3D-Datenerfassung deutlich einfacher, schneller und genauer. Zudem ist das Handling für die Anwender sehr komfortabel. Die Glashütte nutzt die über das ZEISS System gewonnenen 3D-Daten darüber hinaus auch für die Qualitätssicherung und für die Vorbereitung der Serienproduktion.


Vielzahl an Anwendungsmöglichkeiten

Auch die Bernstein Innovation GmbH schätzt die Einsatzbreite des Gerätes. „Der ZEISS COMET LƎD hat sich durch die Vielzahl der Anwendungsmöglichkeiten vom ersten Tag an ausgezahlt“, so Stefan Niedermair, CTIO der Bernstein Innovation GmbH. Die österreichische Firma entwickelt und produziert Konsumgüter mittels 3D-Druck und suchte zunächst nach einem Messsystem, das komplexe Geometrien präzise erfasst und unterschiedlichste Bauteilgrößen von wenigen Millimetern bis hin zu 55 cm Kantenlänge messen kann. Mit der Einführung des ZEISS COMET LƎD eröffnete sie sich sehr schnell ein weiteres Anwendungsgebiet: die Digitalisierung von Bauteilen. Das Unternehmen kann so sehr einfach 3D-Modelle von nicht digital erfassten Bauteilen erzeugen. Dies bietet enormes Potential für den 3D-Druck-Anbieter.


Universeller Einsatz

Auch wenn, wie die Praxisbeispiele zeigen, der ZEISS COMET LƎD aufgrund seiner Leistungsparameter und seiner Kompaktheit bereits sehr flexibel eingesetzt wird – der seit Februar 2016 erhältliche ZEISS COMET LƎD 2 wird laut Herbert Daxauer, Produktmanager 3D Digitalisierung, „diese Entwicklung weiter vorantreiben“. Zum einen, weil die Messzeit, wie eingangs beschrieben, jetzt bei nur ca. einer Sekunde liegt. Ein gewichtiger Vorteil für Unternehmen, die komplexe und oder große Bauteile scannen wollen. Denn pro Projekt sparen sie sich schnell bis zu einer Stunde Messzeit. Und da der Sensor noch kompakter als sein Vorgängermodell ist, ist er auch noch handlicher. Ein Pluspunkt, wenn beispielsweise Innenräume digitalisiert werden, oder wenn der Sensor an wechselnde Einsatzorte transportiert werden muss. Wie beim Vorgänger, erlaubt die modulare Bauweise einen einfachen und schnellen Messfeldwechsel, damit können Unternehmen weiterhin verschiedene Messaufgaben mit nur einem Sensor lösen. Die Entwickler des ZEISS COMET LƎD 2 haben sich laut Daxauer jedoch nicht nur darauf beschränkt, die vorhandenen Funktionen zu verbessern. Sie haben auch neue geschaffen. So erkennt der neue Sensor auch Belichtungs- und Schwingungsänderungen. Eine Innovation, die nach Meinung von Daxauer „die Messunsicherheit reduziert und damit Produktentwickler wie Qualitätsmanager begeistern wird“.
Published in Optische Messtechnik
Donnerstag, 03 November 2016 08:12

Gebündelte Streifenleistung

Schnell und individuell digitalisieren mit dem ZEISS COMET LƎD. 

SYSTEM / APPLIKATION 
ZEISS COMET LƎD 

BRANCHE 
Luft- und Raumfahrt / Aerospace 

KUNDE
RUAG Aerostructures Services GmbH, Wessling - Oberpfaffenhofen 

AUFGABENSTELLUNG 
Mit Nutzung neuster Technologien in den Bereichen Composite, Blech- und Metallbearbeitung produziert, entwickelt und integriert die RUAG Aerostructures Services GmbH in Wessling – Oberpfaffenhofen, vorwiegend strukturelle Baugruppen und Präzisionskomponenten für den Flugzeugstrukturbau. Kernkompetenzen des Unternehmens liegen in spezialisierten Bearbeitungs-, Umform-, Oberflächen-, Montage-, und Umwelttechniken, die sich in großen hochpräzisen Einzelteilen, detailreichen Komponenten oder ganzen Baugruppen und Anlagen wiederspiegeln.

Der branchenvielfältige Kundenstamm reicht von Maschinenbauern und Halbleiterherstellern, über Windkraftspezialisten bis hin zu Unternehmen der Automobilindustrie; die Hauptkunden der Firma RUAG sind jedoch die namhaften Flugzeughersteller.

Um Produkte auf höchstem Qualitätsniveau produzieren zu können, ist die Qualitätssicherung mit Gewährleistung hoher Maßgenauigkeit ein Dreh- und Angelpunkt. Soll- /Ist-Vergleiche von Bauteilen sind in diesem Zusammenhang unumgänglich und berührungslose 3D-Messverfahren bieten hier die effizientesten Möglichkeiten der Datenerfassung.

Ausschlaggebend für die Anschaffung eines Sensors zur 3D-Digitalisierung, war die Realisierung eines Projektes, in dem es notwendig war, den Ist-Zustand von rund 1500 Bauteilen mit einer Genauigkeitstoleranz von +/- 0,05 mm optisch zu erfassen und aus den STL-Dateien CAD-Parts mittels Reverse Engineering zu erzeugen.

LÖSUNG UND PRODUKT
Die Firma RUAG entschied sich nach einer umfangreichen Evaluierung für den Streifenlichtsensor ZEISS COMET LƎD aus dem Hause Carl Zeiss Optotechnik GmbH (ehemals Steinbichler Optotechnik GmbH) mit Sitz in Neubeuern.

Dieses innovative Messsystem zur 3D-Datenerfassung bietet eine sehr komfortable Systemlösung für die gewünschte Anwendung. Es überzeugt dazu durch die intuitiv zu bedienende Software ZEISS INSPECTplus. Die Software in Verbindung mit einem sehr übersichtlichen und strukturierten Systemaufbau ermöglicht, nach einer
viertägigen Schulung, seither ein selbstständiges Arbeiten mit dem System. Die unterschiedlichen Objektive erlauben es, die Messbereiche im Handumdrehen den verschiedenen Bauteilgrößen anzupassen und die geforderten +/- 0,05 mm Maßtoleranz können problemlos gewährleistet werden.

Messaufbau ZEISS COMET L3D mit Drehtisch Rotary   Messaufbau ZEISS COMET L3D mit Drehtisch Rotary                                          
                                        Messaufbau ZEISS COMET LƎD mit Drehtisch Rotary

ERGEBNIS / NUTZEN FÜR DEN KUNDEN
RUAG ist durch die Anschaffung dieses wartungsfreien 3D-Sensors heute in der Lage, Bauteilunterlagen von Komponenten ganz neu zu bewerten. Zwei verschiedene Fertigungszustände können durch die schnelle Generierung von STL-Dateien unmittelbar miteinander verglichen und bewertet werden. Einhergehend hiermit ist die Möglichkeit, diese neue und zeitsparende Art der Soll- /Ist- Datenanalyse kurzerhand in neue Prozessketten der Qualitätssicherung einzugliedern. Die enorm kurzen Messzeiten von unter zwei Sekunden pro Einzelaufnahme ermöglichen eine nie da gewesene Effektivität. Nicht zu vergessen ist, dass sich das System dank der unzähligen Befestigungsmöglichkeiten (Stand-Fuß bis Wandhalterung) optimal seinen Umgebungsbedingungen anpasst.

VORTEILE / STATEMENT
• Sehr hohe Maßgenauigkeit
•  Übersichtlicher und strukturierter Systemaufbau
• Einfach, flexibel und schnell bedienbar
• Nur vier Tage Schulungsaufwand
• Soll- /Ist- Vergleiche
• Vergleich verschiedener Fertigungsstadien
• Intuitiv zu bedienende Software

„Es ist kaum zu glauben, wie schnell wir mit dem ZEISS COMET LƎD in der Lage waren, produktiv zu arbeiten. Das System bietet uns unzählbar viele Möglichkeiten der Datenerfassung und ermöglicht uns, in der Qualitätssicherung neue Prozesse zu definieren, die effizientere Genauigkeitskontrollen zulassen.“
Guido Maier, Fachteamleiter Measuring Technology, RUAG Aerospace Structures GmbH - Gilching


Published in Optische Messtechnik
Dienstag, 30 August 2016 11:20

Bessere Qualifizierung von Prototypenteilen

Streifenlichtsensor COMET LƎD ermöglicht die Überprüfung von Maßhaltigkeit und Fertigungstoleranzen. 

SYSTEM / APPLIKATION 
COMET LƎD 

BRANCHE 
Manufacturing 

KUNDE 
Cognex Germany Aachen GmbH 


AUFGABENSTELLUNG 
Gegründet 1981 von Dr. Robert J. Shillman, Bill Silver und Marilyn Matz, ist die Cognex Corporation mittlerweile der weltweit führende Anbieter von Vision Systemen, Vision Software, Vision Sensoren und Oberflächeninspektionssystemen zur Produktionsautomatisierung. Zudem zählt die Firma Cognex zu einem der führenden Herstellern von industriellen ID-Lesegeräten. Ausgehend von den Niederlassungen in Nordamerika, Europa, Japan, Asien und Lateinamerika sowie über das weltweite Netzwerk aus Integrations- und Vertriebspartnern, betreut Cognex seine internationalen Kunden u. a. aus den Branchen Automobilindustrie, Konsumgüter und Automatisierung. Der Firmensitz ist in der Nähe von Bosten in Natick, Massachusetts, USA.

Neben den Produkten aus der Sparte der industriellen Bildverarbeitung bietet Cognex diverse Barcode-Lesegeräte als stationäre und robuste, tragbare Lösung an. Hierbei verfügt das Unternehmen nicht nur über das größte Angebot an Barcode-Lesegeräten, auch besitzen diese die modernste Technologie für das Lesen von 1D-Barcodes und 2D-Matrix-Codes sowie zum Überprüfen von Barcodes.

Die deutsche Niederlassung, Cognex Aachen GmbH, entwickelt ID-Reader. Um Messungen an den Barcode-Lesegeräten zu vollziehen und diese zu prüfen, wurde auf manuelle Messmethoden sowie auf externe Dienstleister zurückgegriffen. Im Sommer 2014 war das Unternehmen auf der Suche nach einem optischen Messsystem.

LÖSUNG UND PRODUKT
Für die Cognex Aachen GmbH waren eine hohe Genauigkeit des Sensors, die Möglichkeit der Erweiterbarkeit des Systems und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, wichtige Gründe an ein neues optisches Messsystem.

Diese Anforderungen erfüllte der kompakte und zudem leistungsfähige 3D-Sensor COMET LƎD der Carl Zeiss Optotechnik GmbH aus Neubeuern (ehemals Steinbichler Optotechnik GmbH). Dieser Sensor führt die 3D-Digitalisierung basierend auf der Streifenlichtprojektionstechnologie durch.

Als günstige Einstiegslösung in die optische Messtechnik liefert der COMET LƎD eine exzellente Datenqualität und hochgenaue Messergebnisse. Dank dem einzigartigen LED-Puls-Modus sorgt die hohe Lichtleistung auch bei schwierigen Umgebungsbedingungen für hervorragende Messergebnisse.

Die Erweiterung des Messfeldes ist mit nur wenigen Handgriffen möglich: Der Messfeldwechsel kann mit einem einfachen Tausch der Objektive durchgeführt werden. Abhängig von der Auflösung des COMET LƎD Systems stehen dem Anwender Messfelder zwischen 45 und 500 zur Verfügung. Dadurch kann das Messvolumen speziell auf diverse Messaufgaben abgestimmt und angepasst werden.

Die flexible Positionierlösung mit Arbeitstisch und integriertem Studiostativ, COMET VarioBench, sowie der Rotationstisch COMETrotary sorgen für eine größtmögliche Effizienz und Bedienerfreundlichkeit.

Die Hardware-Komponenten werden perfekt durch die ZEISS Optotechnik Software-Lösungen, die auf die Sensoren abgestimmt sind, ergänzt. Dadurch stehen dem Anwender weitere leistungsstarke Funktionen zur Verfügung. Die Inspektionssoftware INSPECTplus bietet eine Vielzahl an Vergleichsmethoden, Protokollfunktionen und umfangreichen Editiermöglichkeiten zur Dokumentation der Messergebnisse. Ergänzend dazu ermöglicht die colin3D Software Datenaufnahmen, -nachbearbeitungen und einfache Datenvergleiche. Die Scandaten der Bauteile können zur Kontrolle mittels einfacher Best-Fit Ausrichtung auf die Oberfläche eines CAD-Modells abgeglichen werden. Zur Analyse der Messergebnisse beinhaltet colin3D eine Fehlfarbendarstellungen mit Farbverlauf.

ERGEBNIS / NUTZEN FÜR DEN KUNDEN
Die Einführungszeit des COMET LƎD Systems belief sich gerade auf eine zweitägige Schulung bei Cognex in Aachen. 

Danach ging der Sensor direkt in den produktiven Betrieb ein. Der Streifenlichtsensor wird in der Entwicklung von ID-Readern eingesetzt und dient zur Erstbemusterung von Prototypen und ersten Serienmustern.

Seit der Inbetriebnahme des COMET LƎD ist eine schnelle und einfache Überprüfung von Maßhaltigkeit und Fertigungstoleranzen der Prototypen und ersten Serienteile möglich.

VORTEILE / STATEMENT
• Möglichkeit der Erstbemusterung
• Überprüfung von Maßhaltigkeit und Fertigungstoleranzen
• Einfache Modularitäts-Erweiterbarkeit
• Hohe Genauigkeit der Scanergebnisse
• Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

„Dank des COMET LƎD Systems können wir jetzt Prototypenteile besser und schneller qualifizieren. Durch die Auswertesoftware colin3D lassen sich jetzt auch komplexe Features überprüfen und die Abweichungen vom CAD detailliert messen.”
Andreas Weber, Principal Optical Engineer, Cognex Germany Aachen GmbH
Published in Optische Messtechnik
Dienstag, 30 August 2016 16:18

3D-Scannen, im Auftrag unserer Gesundheit

Die Vielseitigkeit des COMET Streifenlichtsensors zeigt sich in den unterschiedlichsten Einsatzgebieten. 

SYSTEM / APPLIKATION 
COMET 5 

BRANCHE 
Gesundheitswesen 

KUNDE 
Polytechnic Institute of Leiria, Portugal 


AUFGABENSTELLUNG 
In einer Kooperation mit dem Santa Maria Krankenhaus in Lissabon, den Ärzten des Krankenhauses in Badajoz und den Ingenieuren des Polytechnischen Institutes in Leira entwickelt der portugiesische Arzt Dr. David Ângelo aus Lissabon künstliche Kiefergelenksknorpel. Diese sollen Patienten mit einer entsprechenden Diskusverlagerung unmittelbar und dauerhaft Beschwerdelinderung bieten.

Die Anomalie bringt eine ein- oder beidseitige Dysfunktion des Kiefergelenks mit sich, was den dort befindlichen Gelenksknorpel, den sogenannten Diskus nach und nach beschädigt. Betroffene haben dadurch bei Routinebewegungen, wie Essen, Lachen oder Gähnen, Schwierigkeiten und Schmerzen.

Da Schafe dem Menschen gegenüber sehr ähnliche Kieferknochen und eine vergleichbare Knochendichte haben, eignen sie sich für eine Versuchsreihe außerordentlich. In sehr enger Zusammenarbeit mit Veterinären ersetzte Ângelo die natürlichen Gelenksknorpel durch künstliche, welche im Polytechnischen Institut in Leira generiert und mittels 3D-Druck aus einem Biomaterial erstellt wurden.

PRODUKT UND LÖSUNG
Das Polytechnische Institut Leira war bereits in vielen Forschungsprojekten, national wie international, beteiligt. Mit eingeschlossen, Projekte zu wissenschaftlichen und technischen Produktentwicklungen. Nicht zu vergessen aber auch Entwicklungen neuer Technologien, die zu neuen Material- und Prozessgestaltungen führten.

Ebenso übernahm das Institut Aufgaben zu theoretischer Grundlagenforschung sowie Projekte zur Gewinnung wissenschaftlich solider Technologie- und Entwicklungsmethoden.

Bei einer Vielzahl dieser Projekte war eine 3D-Erfassung von Objekten unumgänglich. Dank ihrer schnellen, effizienten und akkuraten 3D-Datenerfassung, etablierten sich die Scanningsysteme der Carl Zeiss Optotechnik GmbH aus Neubeuern.
Für dieses doch sehr spezielle Projekt entschied man sich für das COMET 5 System in Kombination mit dem Rotationstisch COMETrotary.

Mit diesem perfekt aufeinander abgestimmten Weißlichtstreifenprojektionssystem kann extrem schnell und mit sehr hoher Detailtreue gescannt werden. Dabei wird mit einer sehr hellen Lichtquelle ein Streifenlichtgitter auf das zu vermessende Objekt projiziert. Über zwei Objektive wird anschließend mittels Triangulationsrechnung die Oberfläche des Objektes errechnet und zurückgeführt.

ERGEBNIS / NUTZEN FÜR DEN KUNDEN
Mit diesem leistungsstarken Verfahren wurde die natürliche Gelenkpfanne in 3D erfasst. Basierend auf diesen Scandaten konnten mittels der Auswerte- und Bearbeitungssoftwaren INSPECTplus und colin3D, ebenfalls aus dem Hause ZEISS Optotechnik, der künstliche Diskus am Computer generiert und angepasst werden.

Die so neu gewonnenen Gelenksknorpel wurden anschließend an einem 3D-Drucker gedruckt und im weiteren Versuchsverlauf den Schafen implantiert.

In einer angesetzten Langzeitstudie wird nun die Verträglichkeit und Langlebigkeit der künstlichen Gelenkknorpel erforscht.

3D-Scannen, im Auftrag unserer Gesundheit
Platzierung des künstlichen Diskus


VORTEILE 
• Einfache und flexible Anwendung
• Hohe Genauigkeit
• Attraktiver Preis
• Intuitiv zu bedienende Software


Published in Optische Messtechnik
Mittwoch, 17 August 2016 13:05

Service und Wartung

Halten Sie Ihr ZEISS-System auf aktuellstem Stand und erhalten sie Qualität und Leistung. Das Carl Zeiss Optotechnik Service Department bietet Service- und Wartungsoptionen zugeschnitten auf Ihr System und Ihre Anforderungen an. Mit jedem Service stellen wir auch ein nach ISO rückführbares Zertifikat aus.

Für unsere aktuellen Produktlinien ZEISS COMET (COMET L3D, COMET 6) und ZEISS T-SCAN (T-SCAN CS/CS+, T-SCAN LV) bieten wir Serviceverträge in den Stufen BASIC, FULL und PROFESSIONAL zu attraktiven Konditionen an. Die Option Garantieverlängerung bietet Ihnen kostenlose Reparaturen im Fall eines eventuellen Defekts.

  BASIC FULL PROFESSIONAL
Technische Hotline x x x
Software Updates x x x
Rabatt auf Zubehör x x x
Jährlicher System-Check          x x x
Garantieverlängerung   x x
Kostenloses Leihsystem     x

Kontaktieren Sie unser Team zu Details oder einem Angebot.
Published in Service
Donnerstag, 17 März 2016 14:08

Sieben auf einen Streich

COMET LƎD und INSPECTplus liefern sieben unschlagbare Vorteile im Bereich der 3D-Datenerfassung von Druckerzeugnissen.

SYSTEM / APPLIKATION
COMET LƎD, INSPECTplus

BRANCHE 
High End 3D-Druck / High End 3D Printing

KUNDE 
Bernstein Innovation GmbH


AUFGABENSTELLUNG
Das Einsatzgebiet von 3D-Druck scheint unendlich zu sein - vieles was bis heute nicht vorstellbar war, wird durch den Einsatz modernster 3D-Drucktechnologien mit einem bis dato unvorstellbaren Individualisierungsgrad realisierbar. Dies gilt für Einzelstücke über Kleinserien bis hin zu Großserien.

Durch diese Möglichkeiten begeistert, gründete Klaus Schmied, der bis dahin Vorstand der Silhouette International Schmied AG war, 2014 mit seinem Sohn Jakob ein erfolgreiches Unternehmen, die Bernstein Innovation GmbH, das sich auf die Produktion, die Entwicklung, die Konstruktion und das Design von Konsumgütern mittels 3D-Druck spezialisiert hat.

Dabei gliedert sich die Firma in zwei Organisationseinheiten, die auf zwei Standorte verteilt sind. Die Bernstein Innovation Agency ist auf das Design und die Produktentwicklung spezialisiert und hat ihren Sitz im oberösterreichischen Linz. Sie ist einerseits für die Entwicklung von Eigenprodukten verantwortlich, andererseits werden die Leistungen auch von externen Kunden in Anspruch genommen. Die Bernstein 3D Production ist der produzierende Zweig des Unternehmens und sitzt in Gmünd, im Norden Österreichs. Höchstes Augenmerk wird bei der Fertigung auf die Qualität und Maßhaltigkeit gelegt.

Das Herzstück der Produktion sind die 3D-Druckmaschinen, die im Selektiven Lasersinterverfahren (SLS) in höchster Präzision drucken. Bei diesem additiven Fertigungsverfahren werden Pulverschichten horizontal durch Einwirkung eines Lasers partiell versintert. Durch Stapelung dieser Schichten, die eine Dicke von ca. 0,1 mm aufweisen, können beliebige Objekte bis zu einer Größe von 55 x 55 x 45 cm³ realisiert werden. Dabei ist es auch möglich im Bauraum gleichzeitig Objekte unterschiedlicher Geometrie, Komplexität und Größe zu fertigen. Die enorme Flexibilität in der Produktion stellt eine große Herausforderung an die Qualitätssicherung. Denn ein Messsystem muss dabei in der Lage sein, komplexe Geometrien zu erfassen und zudem unterschiedlichste Bauteilgrößen von wenigen Millimetern bis hin zu 55 cm Kantenlänge vermessen zu können.

Gedruckten Bauteil von der Bernstein Innovation GmbH
Beispiel eines gedruckten Bauteils

LÖSUNG UND PRODUKT
Die Bernstein 3D Production begann, Möglichkeiten von optischen Vermessungssystemen genau zu evaluieren. Dabei wurde ein besonderes Augenmerk auf höchste Präzision und flexible Integrationsmöglichkeiten gelegt. Der COMET LƎD der Firma Carl Zeiss Optotechnik GmbH mit Sitz in Neubeuern (ehemals Steinbichler Optotechnik GmbH) überzeugte dabei von Anfang an.

Der kompakte und leistungsfähige 3D-Sensor arbeitet mit einer innovativen, wartungsfreien und zudem günstigen LED-Beleuchtungstechnologie. Durch den neuen, einzigartigen LED-Puls–Modus sorgt die hohe Lichtleistung auch bei schwierigen Umgebungsbedingungen für hervorragende Messergebnisse. Das Sensorgehäuse mit der bewährten Ein-Kamera-Technik sowie der komplette Messaufbau sind überaus kompakt und leicht konzipiert und kann so mühelos transportiert werden. Die 3D-Datenerfassung mit diesem Sensor ist besonders schnell, auch dank der bedienerfreundlichen Software. Die exzellente Datenqualität und hochgenauen Messergebnisse sind daher ideal für anspruchsvolle Anwendungen in der Qualitätskontrolle und –sicherung. Die Entscheidung für ZEISS Optotechnik brachte bei detaillierterer Betrachtung dann sogar noch viele weitere wertvolle Vorteile mit sich.

ERGEBNIS / NUTZEN FÜR DEN KUNDEN
Zunächst stand die Erfüllung der Kernanforderung im Mittelpunkt. Der COMET LƎD in Verbindung mit einem Rotationstisch, dem COMERTrotary, stellte eine sehr komfortable Lösung dar. Die schnell mögliche Integration in bestehende Arbeitsabläufe, die intuitive Bedienbarkeit und die stabile und präzise Messdatenerfassung trugen zur endgültigen Kaufentscheidung maßgeblich bei. Durch die Modularität und Erweiterbarkeit des COMET LƎD konnte das Problem der unterschiedlichen großen zu messenden Teile schnell gelöst werden, da sich die Messfelder innerhalb weniger Minuten wechseln und kalibrieren lassen. Die Kombination des Messsystems COMET LƎD mit der Inspektionssoftware INSPECTplus bietet - unter anderem - einen Soll-Ist-Vergleich an. Die Messdaten werden dabei mit den im 3D-Druck ohnehin vorhandenen 3D-Referenz-Datensätze verglichen. So kann sichergestellt werden, dass jeder Kunde ein individuelles Vermessungsprotokoll zu seinem gefertigten Bauteil bestellen kann und die geforderten Toleranzen eingehalten werden.

Ein weiterer Vorteil im Zusammenhang mit der Entscheidung für das ZEISS Optotechnik-System ist die Vereinfachung der Qualitätskontrolle der 3D-Druckmaschinen. Denn durch die regelmäßige Vermessung eines gedruckten Referenzkörpers kann die Genauigkeit des Drucksystems gewährleistet werden. Kostenintensive Ausfälle und Qualitätseinbußen können so vermieden werden.

Zusätzlich eröffnet sich für die Bernstein 3D Production ein weiteres Anwendungsgebiet: die Digitalisierung von Bauteilen. Seit der Einführung des COMET LƎD können 3D Daten von noch nicht digital erfassten Bauteilen erzeugt werden. Vor allem bei nicht mehr verfügbaren Teilen, bei welchen keine CAD-Daten vorhanden sind oder bei Sonderteilen bietet dies ein enorm großes Potenzial.

VORTEILE / STATEMENT
• Modularität des 3D-Sensors
• Schnelle Erweiterbarkeit
• Schnelle Integration in bestehende Abläufe
• Stabile Messdatenerfassung
• Hohe Präzision
• Qualitätskontrolle /-sicherung
• Bauteildigitalisierung als neues Anwendundungsgebiet

„Der COMET LƎD hat sich durch die Vielzahl der Anwendungsmöglichkeiten vom ersten Tag an ausgezahlt. Ganz nach dem Motto: „Sieben auf einen Streich“ liegen die sieben unschlagbaren Vorteile auf der Hand.“
Stefan Niedermair, CTIO, Bernstein Innovation GmbH

Published in Optische Messtechnik
Freitag, 11 März 2016 09:33

Der COMET L3D - Ein Multitalent

Ein 3D-Sensor mit vielen überzeugenden Vorzügen.

SYSTEM / APPLIKATION 
COMET LƎD

BRANCHE
Werkzeugbau und Konstruktion / Tool Design and Construction

KUNDE
HERU Werkzeugbau GmbH & Co. KG, Lennestadt - Grevenbrück


AUFGABENSTELLUNG
Entwicklung und Herstellung richtungsweisender Werkzeugtechnologien standen für Rudi Hesse an oberster Stelle, als er die HERU Werkzeug GmbH 1987 gründete. Heute zählt das in Lennestadt - Grevenbrück angesiedelte Unternehmen zu den Marktführern auf diesem Gebiet. Produktgestaltung und Prozessentwicklung komplexer, detailreicher Blechumformteile und kompletter Baugruppen zählen zu der breiten Produktpalette. Die Herstellung von Transfer-, Folgeverbund- und Gewindetubenwerkzeugen sowie Biege-, Stanz-, und Tiefziehteilen runden das Portfolio ab.

Bei einer Vielzahl von nationalen und internationalen Projekten konnten die Sauerländer Werkzeugspezialisten bereits ihr Wissen einbringen. Mit der Eröffnung eines neuen Prozess- und Technologiezentrums in Lennestadt wurde 2014 ein weiterer Meilenstein gesetzt.

Bei dieser Anzahl von Produkten und Leistungen ist das Thema Qualitätssicherung allgegenwärtig. Um die hohe Qualität der Produkte gewährleisten zu können, werden taktile Messmaschinen zur Vermessung der Bauteile eingesetzt. Nach und nach war jedoch die Belastungsgrenze dieser erreicht. Der Wunsch nach schnellen, serienbegleitenden und berührungslosen Messungen rückte nach und nach in das Zentrum der Qualitätssicherung; insbesondere da derartige 3D-Messverfahren hier enorme Vorteile hinsichtlich der Beschleunigung von Freigabeprozessen in der Serienproduktion bieten.

LÖSUNG UND PRODUKT
Im dritten Quartal 2014 wurde die Entscheidung zur Anschaffung eines optischen Messystems gefällt. Der COMET LƎD in Verbindung mit dem Drehtisch Rotary der Firma Carl Zeiss Optotechnik GmbH (ehemals Steinbichler Optotechnik GmbH) mit Sitz in Neubeuern erwies sich als perfekt geeignet für die Anforderungen.

Die gewünschten serienbegleitenden Messungen konnten mit diesem innovativen und wartungsfreien Sensor zur 3D-Datenerfassung zudem noch sehr kostengünstig realisiert werden. Durch den neuen, einzigartigen LED-Puls-Modus liefert der Sensor durch seine hohe Lichtleistung sogar bei schwierigen Umgebungsbedingungen hervorragende Messergebnisse. In Verbindung mit dem Drehtisch können komplexe Bauteile in einer enorm kurzen Messdauer von zwei Sekunden pro Einzelaufnahme erfasst werden. In der Qualitätskontrolle und -sicherung überzeugt der COMET LƎD des Weiteren durch seine exzellente Datenqualität. Das Sensorgehäuse sowie der komplette Messaufbau sind sehr kompakt und leicht gefertigt und können mühelos transportiert werden.

ERGEBNIS / NUTZEN FÜR DEN KUNDEN
Die Erstellung von Messberichten und die damit verbundene Möglichkeit, den Kunden ein zusätzliches Qualitätszertifikat aushändigen zu können ist nur einer von vielen Vorteilen, welche die Anschaffung des COMET LƎD mit sich brachte.

Soll- /Ist-Vergleiche sind schnell und mit geringem Aufwand vornehmbar. Noch nicht 3D-technisch erfasste Bauteile können schnell aufgenommen, visualisiert und ausgewertet werden. Komplizierte Bauteilformen können mühelos, ohne große Vorbereitungen und Programmieraufwand erfasst werden. Dank den intuitiv bedienbaren Softwaren INSPECTplus und colin3D sind die Ergebnisse nahezu sofort verfügbar. Die modulare Konzeption des Sensors mit dem Drehtisch ermöglicht schnell und flexibel verschiedene Bauteile in Form und Größe zu erfassen. Nicht zu vergessen ist die Entlastung der taktilen Messmaschinen seit der Inbetriebnahme des COMET LƎD.

VORTEILE / STATEMENT
• Einfach, flexibel und schnell bedienbar
• Preislich sehr attraktiv
• Soll- /Ist-Vergleiche
• Schnelle Erfassung von neuen Bauteilen
• Intuitiv zu bedienende Software
• Erstellung von Messzertifikaten
• Entlastung vorhandener Messmaschinen

„Wir haben uns inzwischen so sehr an dieses komfortable Messsystem gewöhnt, dass wir uns Qualitätssicherung ohne es nicht mehr vorstellen können. Wir hätten diesen Schritt schon viel früher wagen sollen!”
Markus Hesse, Geschäftsleitung, HERU Werkzeugbau GmbH & Co. KG, Lennestadt - Grevenbrück
Published in Optische Messtechnik

3D-Digitalisierung mit großer Flexibilität, hoher Messgeschwindigkeit und überzeugender Performance


OBERKOCHEN, 09/02/2016.

ZEISS präsentiert den ultra-kompakten 3D-Sensor ZEISS COMET LƎD 2 für einfache sowie schnelle Messungen. „Beim ZEISS COMET LƎD 2 kommt modernste Sensortechnologie und projektorientierte Software zur einfachen und sicheren 3D-Datenaufnahme zum Einsatz. Die Erfassung der 3D-Daten der Bauteile und Objekte erfolgt schnell und genau mit überzeugender Performance“, unterstreicht Dr. Marcus Steinbichler, Geschäftsführer der Carl Zeiss Optotechnik GmbH. „Gleichzeitig gewinnt der Anwender dank der einzigartigen Flexibilität des Systems erweiterten Spielraum für eine Vielzahl von Messaufgaben. Die leistungsfähige Softwareplattform ZEISS colin3D gewährleistet zudem während des kompletten Messprozesses einen durchgängig effizienten und zielorientierten Arbeitsablauf.“

Der ZEISS COMET LƎD 2 Sensor ermöglicht durch den geringen Arbeitsabstand problemloses Arbeiten auch bei beengten räumlichen Verhältnissen. Die innovative Komplettlösung ist mit nur wenigen Handgriffen und ohne aufwändige Vorbereitungen betriebsbereit, so dass sich der Bediener ganz auf seine Messaufgabe konzentrieren kann. Weitere Vorteile des Systems stellen die einfache Bedienung, das attraktive Preis-/Leistungsverhältnis, der neue und äußerst schnelle Aufwärmmodus sowie das hohe Wertigkeit vermittelnde Design inklusive verbesserter Ergonomie dar.

Bei der Entwicklung des ZEISS COMET LƎD 2 legte ZEISS höchste Priorität auf flexible Einsatzmöglichkeiten. So kann das extrem kompakte und leichte Sensorsystem vom Anwender mühelos an wechselnde Einsatzorte transportiert werden. Außerdem erlaubt die einfache Vor-Ort-Kalibrierung den besonders schnellen Messfeldwechsel dank des unkomplizierten Objektivtauschs; dadurch ist das System innerhalb kürzester Zeit für neue Messaufgaben bereit.

Aufgrund der exzellenten Datenqualität und hochgenauen Messergebnissen punktet der ZEISS COMET LƎD 2 als ideale Lösung für anspruchsvolle Anwendungen in der Qualitätskontrolle. Mit der Software ZEISS colin3D können außerdem einfache Fehlfarbenvergleiche zur individuellen Analyse sowie Protokolle zur Dokumentation der Messergebnisse erstellt werden können. Darüber hinaus umfasst das Anwendungsspektrum des ZEISS COMET LƎD 2 u.a. die Inspektion, Werkzeug- und Formenbau, Design, Rapid Manufacturing, Reverse Engineering sowie die Archäologie und Erfassung kunsthistorischer Gegenstände.

Nicht zuletzt wegen der hohen Lichtleistung und der schnellen Kamera des innovativen Sensorsystems sind Anwender unter anderem aus den genannten Bereichen äußerst flexibel bezüglich des Einsatzorts. „Selbst unter schwierigen Umgebungsbedingungen liefert der ZEISS COMET LƎD 2 präzise 3D-Daten, erkennt automatisch Schwingungs- sowie Belichtungsänderungen und bietet High-End Technologie für höchste Datenqualität bei maximalem Bedienkomfort“, erläutert Steinbichler. „Zudem sorgen die enorme Lichtausbeute und die sensationell hohe Messgeschwindigkeit für eine zuverlässige Datenaufnahme auf unterschiedlichsten Objektoberflächen. Mit dem Ergebnis hoher Effizienz in den Arbeitsabläufen sowie präziser Messdaten.“

ZEISS COMET L3D 2

ZEISS COMET LƎD 2 - Für jede Anwendung der passende Sensor: Schnelle Messfeldanpassung durch einfachen Objektivwechsel
Published in Presse
Seite 1 von 5

Das sagen unsere Kunden

  • "Mit der Einführung des COMET LƎD aus dem Hause Steinbichler ist ein schneller und vor allem einfacher Übergang aus der Testproduktion in die Serienproduktion möglich. Zudem wird die Qualität unserer Glasartikel gesteigert."
  • "Durch den modularen Aufbau des Messsystems mit seinen verschiedenen Messfeldern und Auflösungen, sind wir auch in der Zukunft in der Lage, neue Kundenanforderungen schnell und zur vollsten Zufriedenheit umzusetzen."
  • "Erwähnenswert ist auch die angenehme und professionelle Beratung und Betreuung durch die Firma Steinbichler."
  • "Freude mit Schuhen - ist unsere Unternehmensphilosophie. Der Einsatz des neuen 3D-Sensors unterstützt uns in der Entwicklung begehrter Schuhmodelle, die unsere Käuferinnen mit Freude tragen."
  • "Die optische Oberflächeninspektionsanlage muss Tag und Nacht einsatzbereit sein und ersetzt nun den Abziehstein des Prüfers. Somit können jetzt in der gleichen Zeit mehr Teile geprüft und objektiv klassifiziert werden."

Anfahrt / Adresse



Carl Zeiss Optotechnik GmbH
Georg-Wiesböck-Ring 12
83115 Neubeuern
+49 8035 8704 0


Die Kontaktdaten unserer weltweiten Händler finden Sie hier.

Referenzen

Automobilindustrie
Audi AG - BMW AG -Daimler AG - Honda - Hyundai - MAN-Nutzfahrzeuge AG - ...

Reifenindustrie
Bandag - Black Star - Bridgestone - ...

Luft- und Raumfahrt
Airbus - Boeing - EADS (MBB) - MTU Aerospace - Rolls-Royce - ...

Elektronik / Computerindustrie etc.
Robert Bosch GmbH - Hitachi - Panasonic - ...

Andere Branchen
Blaser Jagdwaffen - Ferrero - Krones AG - GE Oil & Gas - Gaggenau - ...

Kommende Termine

Aug
10

10.08.2017 - 13.08.2017

Aug
23

23.08.2017 - 26.08.2017

Sep
12

12.09.2017 - 14.09.2017

Sep
13

13.09.2017 - 15.09.2017

Sep
14

14.09.2017 - 16.09.2017